Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Sowohl technisch als auch optisch komplett überarbeitet ist der Fuso Canter in seine nächste Generation gestartet. Jetzt folgt dem konventionell über die Hinterräder angetriebenen Leicht-Lastwagen mit der großen Fahrgestelltragfähigkeit die Traktionsvariante mit zuschaltbarem Allradantrieb.

(Foto: Daimler AG)

Seine Geländegängigkeit prädestiniert den Fuso Canter 4×4 für Einsätze abseits befestigter Straßen, also auf Baustellen, bei Energieversorgern oder bei der Feuerwehr. Kommunen empfiehlt er sich als Winterdienstfahrzeug mit Schneepflug und Salzstreuer. Die Fahrzeugbreite von lediglich zwei Metern lässt ihn auch Engstellen gut passieren.

Seine Effizienz beweist der Canter 4×4 beispielsweise auf einer Baustelle, wenn bei rutschigem Untergrund der Allradantrieb zugeschaltet werden kann. Auch seine hohe Nutzlast und die auf Wunsch lieferbare Start-Stopp-Funktion machen den Canter 4×4 zu einem wirtschaftlichen Arbeitsgerät.

Unverändert erhalten bleiben die funktionalen Stärken des Canter: gute Wendigkeit (Wendekreis 13,5 m beim Radstand 3415 mm) und platzsparende Frontlenker-Bauweise, robuste Konstruktion, ergonomische Integration des Schalthebels im Armaturenbrett, erhöhte Sicherheit durch solide Kabinen-konstruktion und geringer Bremsenverschleiß durch serienmäßige Abgas-bremse.

Angeboten wird der Canter 4×4 mit der Typenbezeichnung 6C18 mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 6,5 Tonnen, einer zwei Meter breiten Komfort-kabine und 129 kW (175 PS) Leistung. Der Allradantrieb ist während der Fahrt zu- und abschaltbar und stellt somit hohe Kraftstoffeffizienz sicher. Eine Differentialsperre für die Hinterachse wird serienmäßig geliefert.

Zur Auswahl stehen komfortable Einzel- sowie Doppelkabinen (3 bzw.
7 Sitzplätze) mit den Radständen 3415 mm und 3865 mm. Die Fahrgestell-tragfähigkeit beträgt zwischen 3500 kg und 3735 kg. Der Böschungswinkel vorne beträgt 35 Grad gegenüber 18 Grad beim Canter 4×2 - hinten sind es 25 Grad zu 11 Grad.

Fahrerhaus: kraftvolles Design und Langzeit-Korrosionsschutz

Wie der klassische Canter kommt auch das neue 4×4-Modell mit einem grundlegend überarbeiteten Fahrerhaus zum Kunden. Erkennungsmerkmal des neuen Fuso Canter 4×4 ist seine dynamisch gestaltete Frontpartie, die den Einsatzbereich Off-Road betont. Ins Auge fällt vor allem die V-förmige Kühlermaske mit ihren kraftvollen Linien und einer markanten Position des Logos. Die dynamische V-Ausprägung setzt sich oberhalb der großen Schein-werfer bis in die Türsicke hinein fort. Damit passt sich der neue Canter perfekt an die aktuelle Design-Linie der Marke an.

Der lackierte Bereich ist bis zur Unterkante der Windschutzscheibe hinauf-gezogen, dies unterstreicht den stämmigen und robusten Eindruck des Canter. Der dreigeteilte Stoßfänger aus Stahl trägt praktische, anthrazitfarbige Kunststoff-Stoßecken. In die Gehäuse der Nebelscheinwerfer ist ein Tagfahr-licht integriert. Nebelscheinwerfer und Tagfahrlicht sind bei allen Modellen serienmäßig.

Die neue, mit dem 4×2-Modell eingeführte, kataphoretische Tauchlackierung (KTL) der Fahrerkabine sowie der pulverbeschichtete Rahmen bieten Langzeit-Korrosionsschutz auf höchstem Niveau. Der neue Canter 4×4 ist bereits ab Werk ein Individualist: Die Kabine ist in rund 100 Farben lieferbar, darunter mehrere Metallic- und Perleffektlacke. Darüber hinaus sind auch Lackierungen nach Kundenwunsch möglich.

Cockpit: komfortabel und funktionell

Das Innenleben des funktionellen Frontlenker-Fahrerhauses des neuen Fuso Canter 4×4 ist durch ein zweifarbiges und harmonisch gestaltetes Cockpit gekennzeichnet. Die verwendeten Materialien sind hochwertig und in ihrer Haptik angenehm. Fahrer und Beifahrer profitieren von einem nochmals verbesserten Durchgang von links nach rechts im Fahrerhaus.

Runde Lüftungsdüsen rahmen die Instrumentenanlage ein. Die Rund-instru­mente sind präzise ablesbar. Der wirtschaftliche Bereich des Drehzahl-messers ist klar gekennzeichnet. Ein Multifunktionsdisplay zwischen den Instrumenten informiert über Uhrzeit und Kilometerstand, enthält einen Reise-rechner für den Kraftstoffverbrauch, eine Anzeige für den Status des Partikel-filters und eine Warnlampe für den Kraftstoffstand. Rund um das Lenkrad verteilen sich griffgünstig die Bedientasten.

Das Ablagenkonzept ist ganz auf die Bedürfnisse von Fahrer und Beifahrer ausgerichtet. Die Mittelkonsole enthält zwei DIN-Einschubfächer, ein Staufach mit Klappe und einen ausziehbaren Getränkehalter für zwei Behälter. Auf der Beifahrerseite nehmen eine offene Ablage sowie ein abschließbares Hand-schuhfach Gegenstände auf. Eine Dokumentenablage sowie ein Fach für das Mobiltelefon oder Kleinteile unterstreichen die praxisbetonte Aufteilung der Armaturentafel. Dachstaukästen, Türfächer sowie Ablagen hinter und zwischen den Sitzen komplettieren den Stauraum.

Sitze: Lendenwirbelstützen und integrierte Kopfstützen

Fahrer und Beifahrer nehmen auf Sitzen mit integrierten Kopfstützen Platz. Der Fahrersitz verfügt serienmäßig über eine verstellbare Lendenwirbelstütze. Optional ist ein Komfortsitz mit mechanischer Federung und Armlehne erhältlich. Auf der serienmäßigen Beifahrer-Doppelsitzbank zeichnet sich der Platz links in Fahrtrichtung zugunsten der Sicht nach hinten durch eine Rahmenkopfstütze aus. Dies gilt ebenfalls für die Sitze auf der Rückbank im neuen Canter 4×4 mit Doppelkabine. Auch auf dem Mittelsitz findet ein Mit-fahrer eine komfortable Sitzposition, denn auch hier wird Beinfreiheit wie auf dem äußeren Beifahrerplatz geboten.

Automatisierte Klimatisierung und effektivere Heizung

Beachtung verdient auch die Heizung und Klimatisierung des neuen Canter 4×4. Zu den wesentlichen Eigenschaften gehören ein hoher Luftdurchsatz in Fuß- und Kopfraum sowie ein effektiver Wärmetauscher. Attraktiv ist die leistungsstarke Klimaanlage. Alternativ zur manuell geregelten Klimaanlage ist eine vollautomatische Anlage lieferbar.

Hochmoderner Euro-V-Motor mit sehr breitem nutzbarem Drehzahlband

Der neue Fuso Canter 4×4 wird von einem Euro-V- und EEV-konformen Vier-zylinder-Turbodieselmotor angetrieben. Das Triebwerk mit drei Litern Hub-raum tritt im Allradmodell ausschließlich in seiner kräftigsten Version mit 129 kW (175 PS) bei 3500/min an. Die höchste Zugkraft erreicht unter Volllast 430 Newtonmeter und steht von 1600 bis 2900/min konstant zur Verfügung.

Die moderne, langhubig ausgelegte Maschine mit dem internen Kürzel 4P10 brilliert mit modernster Technik: zwei obenliegende Nockenwellen mit robustem Antrieb über eine Kette, vier Ventile pro Zylinder, Abgasturbolader mit variabler Turbinengeometrie, Common-Rail-Einspritzsystem und Piezo-Injektoren zur präzisen Zumessung des Kraftstoffs.

Geringer Kraftstoffverbrauch - hohe Wirtschaftlichkeit

Zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit trägt die Erhöhung der Nutzlast genauso bei wie die signifikante Senkung der Wartungskosten. Auch die Länge des Wartungsintervalls von 40 000 km unterstreicht die herausragende Wirtschaft-lichkeit des Fuso Canter 4×4 durch betont niedrige Wartungskosten. Zur weiteren Absenkung des Dieselverbrauchs ist der neue Canter 4×4 auf Wunsch mit einer Start-Stopp-Funktion für den Motor erhältlich.

Abgas-Nachbehandlung: SCR plus Abgasrückführung plus Partikelfilter

Die mit ihren 129 kW (175 PS) stärkste Ausführung des 3,0-l-Motors verfügt beim neuen Canter 4×4 über die bei Daimler-Trucks hochbewährte SCR-Technik mit AdBlue-Einspritzung. Der AdBlue-Tank des Canter ist auf der linken Seite unmittelbar neben dem Kraftstofftank untergebracht und fasst zwölf Liter. Aufgrund des niedrigen AdBlue-Verbrauchs errechnet sich daraus eine Reichweite von rund 8000 km.

Zusätzlich zur SCR-Abgasreinigungstechnik sorgt eine Kombination aus Abgasrückführung und einem vollautomatisch regenerierenden Partikelfilter für bestmögliche Schadstoffwerte. Bei extremem Kurzstreckeneinsatz kann aufgrund der niedrigen Motortemperaturen eine manuelle Regeneration des Partikelfilters notwendig werden. Eine Statusanzeige im Multifunktionsdisplay zeigt dem Fahrer gegebenenfalls die Notwendigkeit der manuellen Regeneration an. Die manuelle Regeneration kann durch einen Schalter aktiviert werden.

Rahmen betont aufbaufreundlich

Das einheitliche Lochbild des hochtragfähigen Rahmens im Canter 4×4 erleichtert Aufbauherstellern die Arbeit. Alle Fahrgestelle sind auf Wunsch mit Aufbaukonsolen zur leichteren Montage von Aufbauten zu bekommen. Ein Durchbohren des Leiterrahmens ist nicht mehr notwendig. Der Kühlwasser-Ausgleichbehälter sitzt platzsparend unter dem Fahrerhaus, wodurch Auf-bauten näher an das Fahrerhaus rücken können.

Ab Werk ist der neue Canter 4×4 mit zwei unterschiedlichen Varianten an Nebenantrieben mit und ohne Flansch zu bekommen. Ihre Leistung beträgt 31 kW. Außerdem ist der Canter ab Werk mit einem externen frei positionier-baren Drehzahlregler für die Nebenantriebe verfügbar, die Schnittstelle dafür befindet sich an der Rückseite der Kabine.

Optional liefert Fuso den neuen Canter 4×4 mit einem Spannungswandler. Er gewährleistet die Verbindung von der 12-V-Fahrzeugelektrik mit einer 24-V-Aufbauherstellerschnittstelle, wie sie vielfach für Aufbauten von Lkw im Medium-Format benötigt wird. Zur Sicherung der Stromversorgung liefert Fuso den neuen Canter darüber hinaus mit unterschiedlichen, dem jeweiligen Einsatzzweck angepassten Lichtmaschinen aus.

Klassische Stärken des Canter auch beim 4×4

Unverändert zum Canter 4×2 sind klassische Stärken auch beim Canter 4×4 zu Hause: extreme Wendigkeit und platzsparende Frontlenker-Bauweise, gute Sicht durch tief nach unten gezogene Fenster und den kurzen vorderen Überhang, robuste Konstruktion, Raum sparender Joystick-Schalthebel im Armaturenbrett, einfache Wartung durch gute Zugänglichkeit der Aggregate mit Kippkabine, erhöhte Sicherheit und geringerer Verschleiß durch serien-mäßige Abgasbremse.

Sicherheit wird groß geschrieben

Das Thema Sicherheit wird auch beim neuen Canter 4×4 groß geschrieben. Die Türen verfügen serienmäßig über einen Seitenaufprallschutz. Optional sind Airbags für Fahrer und Beifahrer zu bekommen. Wie das konventionelle Modell überzeugt auch der neue Canter 4×4 mit seinem passiven Unfall-schutz Fuso RISE und der so genannten Break Override Technik. Hierunter wird der generelle Vorrang eines Bremssignals bei versehentlich gleich-zeitigem Gasgeben verstanden.

Wie alle Fuso Canter verfügt auch das neue Allradmodell serienmäßig über eine Abgasbremse. Sie erreicht eine Bremsleistung von bis zu 50 kW, wird per Lenksäulenschalter betätigt, erhöht das Sicherheitsniveau durch Schonung der Betriebsbremse und senkt durch eine längere Lebensdauer der Bremsbeläge gleichzeitig die Betriebskosten.

 

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