Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Es muss nicht immer Teakholz sein: Vom 12.-15. September 2012 präsentiert das norwegische Holzunternehmen Kebony ASA auf der GaLaBau in Nürnberg seine umweltfreundliche Holzart Kebony. Ein nachhaltiges Holzbehandlungsverfahren härtet heimische Weichhölzer aus und schafft eine hochwertige Alternative zu tropischen Harthölzern. Kebony zeichnet sich besonders durch Witterungsresistenz, Belastbarkeit und geringen Pflegeaufwand aus. Kebony ASA ist auf der GaLaBau am Messestand der Gratenau Holz GmbH vertreten, die in Deutschland Kebony-Holz als Terrassen- und Fassadenholz vertreibt.

(Foto: Kebony ASA)

Hölzer aus tropischen Regenwäldern finden sich in unseren Breiten häufig auf Terrassenböden. Feuchtigkeitsresistent und besonders hart überzeugen sie als Material für den Außenbereich. Doch diese Edelhölzer sind nicht nur ein teurer Rohstoff, massive Entwaldung macht sie auch rar.

Mit Kebony präsentiert sich auf der GaLaBau ein ökologisches Gegenmodell, das Weichhölzer durch Modifizierung für den Außeneinsatz geeignet macht. Während andere Verfahren für Weichhölzer mit chemischen Stoffen arbeiten, kommt die Kebony-Technologie ohne chemische Zusätze aus. Stattdessen verwendet sie Furfurylalkohol, ein Abfallprodukt der Zucker- und Maisverarbeitung.

Patentierter Bioalkohol härtet Holz nachhaltig

Furfurylalkohol imprägniert heimische Hölzer wie Ahorn, Kiefer und Buche und härtet sie durch Kebonisierung. Bei dem Verfahren dringt der Alkohol unter hohem Druck ins Holz ein und verbindet sich trocknend mit den Holzzellen. Dies verhindert, dass Wasser in die Holzfasern eindringt und macht das Holz witterungsresistent und stabil. Das Verfahren schützt zudem vor Fäulnispilzbefall und Schadinsekten. So entsteht Kebony, ein Naturprodukt mit nachhaltigem Lebenszyklus, wofür das Unternehmen 2011 mit dem Green Tech Award ausgezeichnet wurde.

Kebony ist mit klassischen Tropenhölzern in jeder Hinsicht vergleichbar: Nicht nur durch seine dunkle Farbe, auch in Beständigkeit und Pflegeaufwand steht es den tropischen Edelhölzern in nichts nach. Sein Einsatzbereich umfasst hölzerne Piers und Yachtdecks, Dächer, Fassadenverkleidungen sowie Terrassen und Möbel. Auch für Fensterrahmen wird Kebony zunehmend verwendet, denn die Bestände des südasiatischen Fensterholz Meranti schwinden. Selbst im hohen Alter überzeugt Kebony noch durch Äußerlichkeiten: Das Holz altert im Laufe der Jahre ohne zusätzliche Pflege ästhetisch mit einer silbergrauen Patina.

Umweltfreundliches "Tropenholz" aus dem Süden Norwegens

Mitten in Norwegens bedeutendster Holzregion vertreibt Kebony ASA seit 15 Jahren nachhaltige Holzprodukte. Universitäten und Forschungsinstitute aus Nordamerika, Skandinavien, Deutschland, den Niederlanden und Südafrika entwickelten in langjähriger Zusammenarbeit gemeinsam die Kebony-Technologie. Vom Produktionsstandort in Skien lieferte Kebony heute Material für Bauprojekte rund um den Globus. Das internationale Interesse freut Jan-Terje Nielsen, Marketingdirektor bei Kebony: "Uns ist wichtig, dass wir weltweit zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen dieser Erde beitragen können." Seit 2009 ist Kebony global präsent und liefert unter anderem nach Deutschland und in die USA. Der Vertrieb von Kebony-Holz erfolgt weltweit über das Unternehmen selbst oder ausgewählte Holzhändler. Für den deutschen und schweizerischen Holzmarkt ist die Bremer Firma Gratenau Holz GmbH Vertriebspartner des norwegischen Unternehmens. Sie präsentiert die FSC-zertifizierten und mit dem offiziellen norwegischen Ökosiegel gekennzeichneten Kebony-Produkte auch auf der GaLaBau im September in Nürnberg.

Kebony ASA auf der GaLaBau 2012 in Nürnberg - Halle 3 / Stand 3-542

Video zu diesem Thema

Kebony - Das neue Holz

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Kebony Norge AS - Office Germany

An der Weide 11
28844 Weyhe
Deutschland

Tel.: (49) 0421 - 80 90 43 - 12
Fax: (49) 0421 - 80 90 43 - 19

Email:
Web: http://www.kebony.de

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