Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Es beeindruckt, wenn die Optimas H 88 Verlegemaschine eine 700 kg schwere Granitplatte aufnimmt, sanft bewegt und mit Präzision und ohne die kleinste Beschädigung im korrekten Fugenabstand absetzt. Die Pflasterverlegemaschine von Optimas sieht eher nicht wie ein Kraftpaket aus. Man denkt an eine filigrane Arbeitsmaschine, wenn man sie sieht.

Optimas H 88 Verlegemaschine (Foto: Optimas GmbH)

Aber der 25 kW/34 PS 4-Zylindermotor entwickelt genügend Kraft, um Schwerstgewichte zu verlegen. Natürlich kann er auch alle anderen, leichteren Pflasterarten schnell und präzise einbauen. Hier in Potsdam, beim Bau des neuen Stadtschlosses, in dem später der Landtag untergebracht sein wird, geht es aber um schwere Teile. Dafür ist die Optimas H 88 mit einer Vakuumeinheit ausgerüstet, die auf dem Ausleger der Optimas montiert ist. Über eine leistungsstarke Vakuumpumpe wird das Vakuum erzeugt. Mit Hilfe der speziellen Saugplatte wird das Vakuum auf die Granitplatten übertragen. Zweigeteilte Vakuumplatte

Zweiteilig deshalb, weil zum einen große Platten, zum anderen aber auch Zuschnitte verlegt werden müssen. Diese unterschiedlichen Materialmaße können mit der zweigeteilten Saugplatte optimal erfasst und bewegt werden. Das Potsdamer Stadtschloss wurde während des Zweiten Weltkrieges stark beschädigt und 1959/60 komplett abgerissen. Aufgrund einer Entscheidung der Bürger wurde mit dem Neubau des Potsdamer Stadtschlosses begonnen. Dies geschieht mit einer historischen Fassade, so dass der alte Anblick nahezu wieder entstehen wird.

Rund um das Gebäude werden Plätze und Einfassungen gebaut, wofür die TEGLa GmbH aus Potsdam den Zuschlag erhalten hat. Neben vielen anderen Gewerken müssen auch etwa 5.500 m² Granit- und Betonplatten mit Stärken von 17 bzw. 16 cm verlegt werden. Dafür ist die Firma R+ L Ludwigsfelde mit ihrem Geschäftsführer André Rometsch im Einsatz. Er arbeitet mit der Optimas H 88 ausgerüstet mit einer Optimas Vakuumeinheit. Einige tausend Quadratmeter sind bereits verlegt, so dass hier reichlich Erfahrung gesammelt werden konnte. „Wir arbeiten schnell, präzise und wirklich ohne Probleme mit dieser Optimas H 88. Und die Vakuumeinheit hat sich bisher bestens bewährt“, sagt Rometsch.

Ruckfrei und schonend arbeiten

Gerade dieses präzise und schnelle Bewegen der schweren Platten ist extrem wichtig für einen zügigen Arbeitsablauf. Hier zeigt sich, dass die schnell und ruckfrei arbeitende Hydraulik der H 88 wirklich sehr professionell ist. Das präzise Anlegen der Pflasterblöcke, ohne zu verkanten oder zu beschädigen, lässt Probleme gar nicht erst entstehen. Dazu trägt auch die sehr hohe Standsicherheit der Optimas Pflastermaschine H 88 bei. Die Einzelradaufhängung macht sich hier im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt. Ebenso wie die hervorragende Rundumsicht. Die ist nicht nur von großem Vorteil beim Einbauen des Pflasters selbst, sondern auch beim Manövrieren innerhalb der Baustelle. Dass es eng zugeht und deshalb manch schwieriges Manöver zu fahren gilt, weiß der Praktiker.

Auch hier zeigt sich die Optimas H 88 von ihrer besten Seite, denn die Drehschemel-Knicklenkung lässt sie schonend mit dem Pflaster umgehen. Und das bedeutet, dass es bei Kurvenfahrten keine seitlichen Schubkräfte gibt, die das verlegte Pflaster verschieben können. Zudem ist die H 88 insgesamt sehr beweglich, so dass man auch in engsten Baustellenbereichen gut manövrieren kann. Flexibel ist die H 88 von Optimas auch, was die Art der Pflasterarbeiten anbelangt. Ob wie hier in Potsdam schwere Platten oder im GaLaBau mit Betonsteinen oder bei Einfassungsarbeiten im Straßenbau, überall wird schnell und präzise gearbeitet - jeweils mit dem dafür passenden Anbaugerät.

Video zu diesem Thema

Optimas Pflastermaschine H88

 

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