Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Die GaLaBau-Branche ist voller Optimismus in das Jahr gestartet. 89 Prozent der Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage gegenüber dem Vorjahr als besser oder gleich gut. - Das ist ein Spitzenergebnis! Erklärte BGL-Präsident August Forster bei der Vorlage der Frühjahrsumfrage des Branchenverbandes in Bad Honnef.

Der erfreuliche Start ins Jahr 2014 hat vor allem zwei Gründe: Die Nachfragesituation ist gleichbleibend hoch und der Winter war ungewöhnlich mild. "Grün ist weiter auf der Überholspur. Immer mehr Menschen sehnen sich nach einem grünen Umfeld in ihrer direkten Umgebung: Denn Grün schafft Lebensqualität - ob im privaten Garten oder in öffentlichen und gewerblichen Parkanlagen", betonte Forster. Dieses stetig wachsende Bedürfnis nach mehr lebendigem Grün lässt die Nachfrage nach Dienstleistungen rund ums Bauen mit Grün weiter steigen.

GaLaBau-Branche mit vollen Auftragsbüchern

Den kommenden Monaten sieht die GaLaBau-Branche voller Zuversicht entgegen. Die Auftragsbücher der befragten Unternehmen des für den Garten- und Landschaftsbaues (GaLaBau) sind weiterhin gut gefüllt. Im Bereich Pflege reichen die Aufträge durchschnittlich für zwölf Wochen Vollbeschäftigung, im Bereich Neubau für elf Wochen.

45,23 Prozent der befragten GaLaBau-Unternehmen beurteilt die derzeitige Auftragslage genauso gut wie im Vorjahr. Fast genauso viele (44,11 Prozent) geben an, sie sei besser. Im April 2013 hatten 48,61 Prozent die Auftragslage gleich gut beurteilt, und 36,69 Prozent bewerteten sie besser als im Frühjahr zuvor.

Kein Ende des GaLaBau-Booms in Sicht

Die Zukunftsaussichten der grünen Branche bewerten die Betriebe weiterhin hervorragend. 98,24 Prozent der GaLaBau-Unternehmen beurteilen die Aussichten auf das laufende Jahr positiv (im Vorjahr: 94,4 Prozent). "Ein absoluter Spitzenwert, der die positive Entwicklung der GaLaBau-Branche der letzten Jahre eindrucksvoll dokumentiert", freut sich Forster über die erfreuliche Zukunftsperspektive des für den Garten- und Landschaftsbaus.

Bei der Umfrage vergaben 7,99 Prozent (5,44Prozent) der Betriebe mit Blick auf das laufende Jahr die Note "Sehr gut". Über zwei Drittel der Befragten (69,98 Prozent, im Vorjahr: 59,73 Prozent) halten die Perspektiven der grünen Branche in diesem Jahr für "gut", ein Fünftel für "befriedigend" (20,27 Prozent, im Vorjahr: 37,76 Prozent). Über 96 Prozent der Betriebe beurteilen Aussichten für ihre Firmen positiv.

Ähnlich optimistisch sehen die befragten Unternehmen die Zukunft ihres eigenen Betriebes: 12,88 Prozent vergaben hier mit Blick auf 2014 die Note "Sehr gut" (im Vorjahr: 7,88 Prozent), 67,12 Prozent (55,47 Prozent) "Gut" und 16,92 Prozent (31,83 Prozent) die Note "Befriedigend". Damit stellen sich für fast 97 Prozent (95,18 Prozent) der Befragten die eigenen Firmenperspektiven in diesem Jahr positiv dar.

Positive Fünf-Jahres-Perspektiven

Dies zeigt sich auch darin, dass die GaLaBau-Unternehmen weiterhin sehr zuversichtlich in die weitere Zukunft sehen: In die kommenden fünf Jahre sehen 95,74 Prozent (94,43 Prozent) der Befragten optimistisch. Darunter vergaben 2,13 Prozent (4,55 Prozent) die Schulnote "Sehr gut"; 44,04 Prozent (52,78 Prozent) "Gut" und 49,57 Prozent (37,10 Prozent) "Befriedigend".

Aufwind bei Preisentwicklung im Privatgarten zu verzeichnen

Bei den privaten Auftraggebern konnten knapp über die Hälfte der Unternehmen (50,09 Prozent) der Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum (38,55 Prozent) etwas bessere Preise für ihre Leistungen erzielen. 45,18 Prozent (58,93 Prozent) der Unternehmen gaben an, die Preise für private Kunden seien gleich geblieben.

Bei Auftraggebern aus Gewerbe und Industrie blieben die Preise von 74,33 Prozent (76,00 Prozent) der befragten GaLaBau-Unternehmen stabil; 16,74 Prozent (14,55 Prozent) der Betriebe konnten die Preise leicht anheben.

Die Preise für öffentliche Auftraggeber waren laut Umfrage bei 70,77 Prozent (73,90 Prozent) der befragten GaLaBau-Unternehmen stabil; 12,80 Prozent (17,47 Prozent) erklärten, sie hätten gegenüber dem Vorjahreszeitraum höhere Preise erzielen können.

 

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