Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Erste Städte machen die Begrünung von Fassaden bald zur Pflicht und viele Kommunen fördern vertikales Grün an Häusern. Die Pflanzen sorgen für ein kühleres Klima in dicht besiedelten Räumen und verbessern die Luftqualität. Deshalb regt die Baumschule Horstmann Gartenbesitzer und Hausbauer dazu an, Wänden und Mauern bei der Gartengestaltung mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Grüne Mauern und Wände im städtischen Raum

Kletterpflanzen bieten auch optische Vorzüge: Mauerwein mit toller Herbstfärbung (Fotos: Baumschule Horstmann)

Das Wandgrün hat viele Vorteile: Die Blätter filtern Staub aus der Luft und dichte Blätterwände kühlen Gebäude, an denen sie wachsen. Außerdem sorgen die Blätter durch die Verdunstung von Wasser für eine kühlere Umgebung und ein besseres Mikroklima. Das ist besonders in überhitzten Städten wichtig. In Zeiten des Klimawandels gilt es den steigenden Temperaturen entgegenzuwirken. In der Stadt steht oft wenig Raum für Pflanzen zur Verfügung. Darum ist es wichtig, auch die vertikalen Flächen für die positiven Effekte des Grüns zu nutzen. Dabei gilt es, die richtigen Pflanzen für den jeweiligen Standort auszuwählen. Die Baumschule Horstmann macht die Suche einfach und stellt in einer eigenen Kategorie Kletterpflanzen vor, die für Stadtklima besonders geeignet sind. Sie sind hitzeverträglich und tolerieren mindesten vorübergehend Trockenheit.

Worauf die Baumschule außerdem aufmerksam macht: Oftmals lassen sich über die jeweiligen Städte und Kommunen Zuschüsse und andere Förderungen für die Fassadenbegrünung beantragen. Denn der Klimawandel bringt Bewegung in kommunale Maßnahmen, die das Mikroklima in überhitzten Stadtgebieten verbessern sollen. Vielfach können nun auch private Immobilienbesitzer Fördergelder empfangen. Das bietet einen zusätzlichen Anreiz, um die eigenen vier Wände zu begrünen. Beispielsweise stehen in der Metropole Frankfurt Hauseigentümern in Stadtteilen mit besonders heißem Klima oder hoher Schadstoffbelastung Zuschüsse aus der Förderung der kommunalen Klimaanpassung zu: siehe 1. Link

Auch in vielen anderen Städten sind neben Fassadengrün auch Dachbegrünungen und die Begrünung von Höfen förderfähig. Grüne Fassaden jetzt schon in die Gartenplanung zu integrieren und beim Neubau zu berücksichtigen, ist weitsichtig. Denn die österreichische Hauptstadt Wien macht es vor und verpflichtet künftig bei Neubauten zur Anlage von begrünten Fassaden: 2. Link

In jedem Fall ist eine grüne Wand ein guter Beitrag um bioklimatische Belastungen zu verbessern und Überwärmungsgebiete zu entlasten. Mit Fassadengrün kann jeder Hausbesitzer eine guten Beitrag für lebenswerte Städte leisten.

Pflanzen für die Fassadenbegrünung: 3. Link

 

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