Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Die ausdrückliche Unterstützung des Gartenbaus hat Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) der Landwirtschaft für ihre Proteste zu den Kürzungsplänen der Bundesregierung zugesichert. Beim erweiterten ZVG-Präsidium am 18. Januar 2024 zeigte er die Betroffenheit des Freiland-Gartenbaus auf und machte auf die weiteren Belastungen der Branche aufmerksam.

ZVG-Präsident Jürgen Mertz beim erweiterten Präsidium.

Die ZVG-Experten (v.l.) berichteten von ihrer Facharbeit: ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer, Justiziarin Anette Weißenborn, stellvertretende ZVG-Generalsekretärin Romana Hoffmann, die Deutsche Blumenfee 2023/24 Kathrin Köhler, BVZ-Geschäftsführerin Gabriele Harring, BdF-Referentin Kristina Bielmeier, BfG-Geschäftsführerin Laura Lafuente, ZVG-Bildungsreferentin Yvonne Grau, BVE-Geschäftsführer Thomas Kirsch, stellvertretender ZVG-Generalsekretär Hans Joachim Brinkjans. (Fotos: ZVG/ Rafalzyk)

"Es geht nicht nur um die einzelne Maßnahme, sondern um die kurzfristige Entscheidung sowie die Summe der Eingriffe und Auflagen“, betonte Mertz. Mit einher gehe eine mediale Diskussion ohne Wertschätzung der Betriebe und ihrer Leistungen. 

Auch für den Gartenbau gelte: kostentreibende Auflagen und bürokratische Hemmnisse belasten die gärtnerischen Unternehmerinnen und Unternehmer und behinderten die betriebliche Entwicklung oder bedrohten sogar die Existenzen. 

„Keine Berücksichtigung findet, für welche wichtigen Produkte wir stehen. Wir produzieren Pflanzen, Gehölze, Stauden, Obst, Gemüse – wir tragen damit nicht nur zur gesunden Ernährung bei. Wir gestalten Lebensräume und Landschaften. Wir tragen zum Insektenschutz und zur Biodiversität bei.“ 

In den anschließenden Vorträgen der ZVG-Experten wurde aufgezeigt, wie die politischen Ansprüche an die gärtnerischen Unternehmen in den vergangenen Jahren stetig gestiegen sind, u.a. im Bereich Nachhaltigkeit, CO2-Einsparungen oder Pflanzenschutzeinsatz. Die Bandbreite ist enorm, die vom ZVG bearbeitet wird. Gleichzeitig wurde aufgezeigt, welche politischen Stellschrauben im vergangenen Jahr bewegt wurden, und was man für die gärtnerischen Unternehmen erreichen konnte.

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