Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Der wirtschaftlich durchwachsenen Lage in Deutschland zum Trotz zeichnet die aktuelle Branchenstatistik des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) das Bild einer gesunden Branche: Die Mitgliedsbetriebe der GaLaBau-Verbände erweisen sich ein weiteres Jahr als insgesamt krisenfest.

BGL-Präsident Thomas Banzhaf zeigt sich erfreut über das Ergebnis der aktuellen Branchenstatistik. (Foto: Rottenkolber/BGL)

Branchenstatistik „Überblick“ (BGL

„Branchen-Umsatz“ (BGL)

Mit einem Gesamt-Umsatz von 10,34 Milliarden Euro konnte die Branche 2023 erneut den Umsatz gegenüber dem Vorjahr steigern (2022: 10,04 Mrd. Euro) – um 2,98 Prozent. Die rund 4.300 Mitgliedsbetriebe der GaLaBau-Verbände erwirtschafteten fast zwei Drittel dieses Gesamt-Umsatzes (62,8 Prozent). Allerdings war auch das vergangene Jahr von deutlichen Preissteigerungen geprägt. Dies gilt insbesondere weiter für den Bausektor.

Erfreulich: Der Ausbildungsberuf „Landschaftsgärtner*in“ bleibt beliebt. Davon zeugen ein weiteres Jahr in Folge steigende Azubi-Zahlen bei den umlagepflichtigen GaLaBau-Betrieben: Hier befinden sich 8.066 junge Menschen in den verschiedenen Ausbildungsjahren (2022: 7.826). Die Gesamtzahl der Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus in Deutschland steigt auf 19.542 (2022: 19.373) und auch die Zahl der Beschäftigten wächst weiter: auf 130.722 (von 130.001 im Vorjahr). Gleichzeitig nimmt jedoch leider auch die Zahl der Betriebe, die Insolvenz anmelden müssen, in 2023 mit 113 erneut erkennbar zu (2022: 99). Zudem stagniert – erstmals seit vielen Jahren – die Zahl der Mitgliedsbetriebe der GaLaBau-Landesverbände bei 4.277 (2022: 4.279).

BGL-Präsident Thomas Banzhaf kommentiert das Gesamtergebnis erfreut: „Insgesamt zeigt unsere Frühjahrsstatistik ein deutlich positiveres Bild unserer Branchensituation als von vielen erwartet. Von einem Einbruch kann keine Rede sein. Wenn die Politik ihre Hausaufgaben macht, haben wir als GaLaBau hervorragende Zukunftsaussichten: auch durch den Umbau der Städte im Klimawandel hin zu grünen, klimaresilienten Schwammstädten.
Unsere Landesverbände betreuen rund 4.300 Mitgliedsbetriebe und damit 25 Prozent aller GaLaBau-Betriebe in Deutschland, die aber mehr als 60 Prozent des gesamten Branchen-Umsatzes erwirtschaften. Das heißt, in unseren Verbänden schließen sich die leistungsstarken Unternehmen zusammen, und das macht sie gemeinsam noch stärker. Denn sie profitieren in diesem Netzwerk sowohl voneinander als auch von den vielen stärkenden, finanziellen und geldwerten Vorteilen als Mitglied. Deshalb ist eine Verbandsmitgliedschaft gerade jetzt die richtige Entscheidung.“

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