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Den Rücken schonen: Lasten im GaLaBau richtig transportieren

Der Transport von Lasten im Garten- und Landschaftsbau birgt Risiken für den Rücken. Rollende Hilfsmittel erleichtern die Arbeit, doch die korrekte Handhabung ist entscheidend. Erfahren Sie, wie Sie Belastungen minimieren und Ihre Gesundheit schützen können.

Ergonomie und Sicherheit beim Lastentransport im GaLaBau

Der Transport von mittelschweren Lasten gehört zum Arbeitsalltag im Garten- und Landschaftsbau. Rollende Hilfsmittel wie Sackkarren, Handwagen oder Griffroller erleichtern diese Aufgaben. Eine korrekte Handhabung ist jedoch entscheidend, um den Rücken und andere Körperbereiche zu schützen.

Das Ziehen und Schieben von Lasten kann den Hand-Arm-Schulter-Bereich belasten. Auch die Lendenwirbelsäule sowie Hüft- und Kniegelenke können in Mitleidenschaft gezogen werden, abhängig vom Kraftaufwand und der Körperhaltung. Um diese Belastungen zu minimieren, sind bestimmte Hinweise zu beachten.

Wichtige Hinweise für den sicheren Umgang

  • Körperhaltung bewahren: Beladene Hilfsmittel sollten nicht ruckartig bewegt werden. Eine aufrechte Körperhaltung mit geradem und nicht verdrehtem Rücken hilft, einseitige Belastungen und Zwangshaltungen zu vermeiden.
  • Passendes Hilfsmittel wählen: Nicht jedes Transportmittel ist für jede Last und jeden Untergrund geeignet. Für Stufen eignen sich Treppenkarren. Auf unebenem oder unbefestigtem Gelände, wie es im Garten- und Landschaftsbau häufig vorkommt, sind Hilfsmittel mit ausreichend großen Reifen und tiefem Profil vorteilhaft.
  • Maximalgewicht beachten: Die vom Hersteller angegebene maximale Tragfähigkeit darf nicht überschritten werden. Die Last sollte möglichst mittig auf dem Hilfsmittel platziert werden.
  • Qualität beim Einkauf: Beim Kauf von Transportmitteln sollte auf das GS-Zeichen ("Geprüfte Sicherheit") geachtet werden. Wenn mehrere Personen ein Hilfsmittel nutzen, ist eine höhenverstellbare Griffhöhe sinnvoll.
  • Gefährdungsbeurteilung durchführen: Im beruflichen Kontext ist eine Gefährdungsbeurteilung beim Transportieren von Lasten verpflichtend. Mithilfe der Leitmerkmalmethoden können individuelle Risiken für körperliche Überlastung ermittelt werden. Die Höhe der Belastung hängt dabei von der Art des Hilfsmittels, dem Lastgewicht, der Körperhaltung, der Bewegungsgeschwindigkeit, der Dauer und Häufigkeit der Lastenhandhabung sowie den Ausführungsbedingungen ab.

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen bieten Unterstützung bei der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen und der Auswahl geeigneter Hilfsmittel.

14.04.2014

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