Details zur Personalplanung und den Herausforderungen
Konkret planen 14 Prozent der befragten Betriebe, innerhalb der nächsten zwei Jahre einen neuen Arbeitsplatz zu schaffen. Weitere 19 Prozent beabsichtigen, mehrere Mitarbeiter einzustellen. Dem gegenüber steht jedoch ein Viertel der Betriebe, die zwar gerne Arbeitsplätze schaffen würden, dies aber aus finanziellen Gründen nicht können.
Viele Handwerksbetriebe machen insbesondere die hohen Sozialabgaben und die geplanten Steuererhöhungen dafür verantwortlich, dass sie keine neuen Mitarbeiter einstellen können. Die ungewisse Zukunft und das finanzielle Risiko ist ihnen zu groß.
Dies erklärte Jens Oenicke, Geschäftsführer von Quotatis.
Ausbildungsplätze im Fokus der Branche
Parallel zum positiven Trend bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze zeigt sich ein gegenteiliger Trend bei der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen. Laut den Ergebnissen des Reports bilden 56 Prozent der Handwerksbetriebe überhaupt nicht aus. Bei 28 Prozent der Betriebe verhindern zusätzliche finanzielle Belastungen die Schaffung von Ausbildungsplätzen. Lediglich elf Prozent der befragten Handwerksbetriebe sind aktive Ausbildungsbetriebe.
Quotatis wird als deutscher Marktplatz für Dienstleistungs- und Handwerksaufträge beschrieben. Aufträge werden dort entweder per Auktion nach dem Prinzip des niedrigsten Gebots vergeben oder als Anfrage eingestellt, bei der Auftraggeber kostenlose und unverbindliche Angebote erhalten. Dieses System soll Auftraggebern eine hohe Leistungs- und Preistransparenz sowie faire Preise ermöglichen.