Details der Kooperation und gemeinsame Ziele
Bundesumweltministerin Steffi Lemke, UBA-Präsident Prof. Dirk Messner und der Leiter der US-Umweltschutzbehörde (EPA), Michael Regan, haben eine gemeinsame Erklärung zur Intensivierung der Zusammenarbeit ihrer Institutionen in Umweltfragen unterzeichnet. Die Unterzeichnung erfolgte in Berlin zum Auftakt des G7-Treffens der Umwelt-, Energie- und Klimaminister, das bis zum 27. Mai 2022 auf dem Euref-Campus stattfand.
Schwerpunkte der Kooperation
Die deutsch-amerikanische Kooperation umfasst verschiedene Themenbereiche. Dazu gehören der Natürliche Klimaschutz, die Kreislaufwirtschaft und der Meeresschutz. Weitere Schwerpunkte sind die Just Transition, die Luftreinhaltung sowie der Boden- und Gewässerschutz. Zudem werden die Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Umwelt beleuchtet.
Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Bundesrepublik Deutschland verbindet eine lange Tradition ehrgeiziger nationaler und globaler Umweltpolitik. Als Länder mit großen industrialisierten Volkswirtschaften stehen wir daher, was eine saubere Umwelt, Naturschutz und das öffentliche Gesundheitswesen anbelangt, vor ähnlichen Herausforderungen. Mit dem heutigen Tag wollen wir die Zusammenarbeit vertiefen, um durch einen Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie durch eine engere Absprache bei wichtigen globalen Umweltfragen Antworten auf diese Herausforderungen zu finden.
Die bestehende Zusammenarbeit in Klima- und Umweltfragen, wie die deutsch-amerikanische Klima- und Energiepartnerschaft, die Transatlantische Klimabrücke und die DE-US.net-Partnerschaft zur nachhaltigen Wiedernutzung von Flächen, wird gewürdigt. Ebenso wird der Austausch zwischen Fachleuten beider Behörden in internationalen Foren, Arbeitsgruppen und Forschungsprojekten begrüßt.
Ziele und weitere Schritte
Angesichts aktueller regionaler und globaler Umweltprobleme wird die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit zur Findung langfristiger Lösungen betont. Die Kooperation zwischen den Umweltinstitutionen beider Länder spielt dabei eine wichtige Rolle. Beide Länder stehen gemeinsamen ökologischen Herausforderungen gegenüber, weshalb der bilateralen Zusammenarbeit und dem Wissensaustausch zur Problemlösung eine hohe Bedeutung beigemessen wird.
Wir sind uns der aktuellen regionalen und globalen Umweltprobleme bewusst und unterstreichen sowohl die Notwendigkeit, durch internationale Zusammenarbeit langfristige Lösungen zu finden, als auch die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Umweltinstitutionen beider Länder. Wir wissen, dass unsere beiden Länder gemeinsamen ökologischen Herausforderungen gegenüberstehen und daher der bilateralen Zusammenarbeit und dem Wissensaustausch zur Lösung der Probleme eine große Bedeutung zukommt. Wir streben daher eine vertiefte Zusammenarbeit unserer Häuser mit dem Ziel an, bei Umweltfragen von kritischer Bedeutung und gemeinsamem Interesse bilaterale aber auch regionale und multilaterale Initiativen zu fördern, wo dies angezeigt ist.
