Auswirkungen auf die Branche und Kritik des ZVG
Die jüngsten haushaltspolitischen Entscheidungen der Bundesregierung, insbesondere die Erhöhung der CO2-Preise und die Kürzungen im Klima- und Transformationsfonds (KTF), stoßen im Gartenbau auf erhebliche Kritik. Nach Einschätzung des Zentralverbands Gartenbau (ZVG) stellen diese Maßnahmen eine massive Belastung für die Branche dar.
Der ZVG-Generalsekretär, Herr Fleischer, äußerte sich besorgt über die Auswirkungen der Beschlüsse. Er betonte, dass die Unternehmen im Gartenbau nun mit erheblichen Mehrkosten in verschiedenen Bereichen konfrontiert seien. Dies betreffe die Produktion, die Logistik sowie die Verpackung von Produkten. Eine Kompensation dieser zusätzlichen Ausgaben durch höhere Verkaufspreise sei kaum realisierbar.
Gleichzeitig werden, so Fleischer, wichtige Unterstützungen und Investitionsförderprogramme ausgesetzt. Dies führe dazu, dass notwendige Investitionen in die Energieeffizienz und die Umstellung auf alternative Energieträger vorerst verschoben werden müssen. Die von der Politik oft hervorgehobene Bedeutung der regionalen Produktion werde durch diese Entwicklung geschwächt, da die Betriebe nun ohne die notwendige Unterstützung dastünden.
