Internationale Gartenschau Hamburg 2013
Ein Stadtteil im Wandel
Wie Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz ausführte, setzt die igs 2013 die Gartenschautradition Hamburgs fort – jedoch mit neuen Maßstäben: „Noch nie hat eine Gartenschau einen Stadtteil so weiterentwickelt, wie es im Jahr 2013 in Hamburg-Wilhelmsburg zu besichtigen ist, auf der nach Manhattan größten bewohnten Flussinsel der Welt.“
In enger Kooperation mit der zeitgleich stattfindenden Internationalen Bauausstellung (IBA) entstehen Stadtlandschaften der Zukunft und ein Park des 21. Jahrhunderts. Wilhelmsburg erhält dadurch eine „grüne Mitte“ und einen zentralen Ort der Begegnung.
Vielfalt der Themengärten
igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten betonte die internationale Dimension der Gartenschau: „Landschaftsarchitekten und Hochschulen aus aller Welt waren eingeladen, Ideen für 80 Themengärten zu liefern – so viele wie nie zuvor.“
Die Ergebnisse sind hochattraktive und überraschende Entwürfe, die Besucher begeistern und zum Nachdenken anregen sollen. Ein interkultureller Baustein ist die enge Einbindung der fünf großen Weltreligionen, die sich in einem gemeinsamen Projekt und fünf Gärten ihrer Lebensphilosophie präsentieren.
Spiel, Sport und Bewegung
Erstmals in der Geschichte von Gartenschauen bietet die igs 2013 ein umfassendes Sport- und Bewegungsangebot:
- Kletterhalle
- Hochseilgarten
- Schwimmbad
- Skateranlage
- Elf Fitness- und Ruhegärten mit „bewegten“ Angeboten
Die Leistung des grünen Berufsstands
DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner hob die zentrale Rolle der Gärtner hervor: „Wir können stolz sein auf das bis jetzt Erreichte, zu dem der grüne Berufsstand den entscheidenden Beitrag geliefert hat: materiell, ideell und mit größtmöglichem personellen Einsatz.“
Die schwierigen Wetterbedingungen und Pflanzverzögerungen stellten alle Beteiligten auf die Probe. Dennoch wird sich der Berufsstand zur Eröffnung mit erstklassigen Züchtungen, neuesten Gartenbau-Techniken und innovativer Gestaltung von Frei- und Hallenflächen präsentieren. Dabei treten die Besten der Branche in den Wettbewerb.
Neben der Ausrichtung einer unverwechselbaren Gartenschau setzt sich Hamburg mit der igs 2013 mehrere Ziele:
- Die Stadt vollzieht den „Sprung über die Elbe“.
- Der Stadtteil Wilhelmsburg erhält neue Impulse für eine positive Entwicklung.
- Es entsteht ein neuer Volkspark, der den Bedürfnissen einer modernen und multikulturellen Stadtgesellschaft entspricht.
- Der neue Wilhelmsburger Inselpark bietet vor allem den Trends im aktiven Freizeitverhalten Raum und fördert die Kooperation zwischen Freizeit- und Vereinssport.
- Der Park möchte den Ansprüchen als Ort interkultureller Begegnung und Kommunikation in einem Stadtteil mit über hundert Nationalitäten gerecht werden.
- Bau und Betrieb des Parks und der Gartenschau erfüllen die Kriterien des fairen Handels - sowohl im Hinblick auf das verwendete Material als auch beim gastronomischen Service.
