Pflanzen und Pflanzenteile, Unkrautbekämpfung

Finalsan: Totalherbizid mit Sofortwirkung und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten

Finalsan von Progema ist ein Totalherbizid, das ein- und mehrjährige Unkräuter sowie Ungräser schnell bekämpft. Es wirkt auch bei niedrigen Temperaturen und ist vielseitig einsetzbar, von der Flächenvorbereitung bis zur Moosbekämpfung. Nach dem Antrocknen sind behandelte Flächen sofort wieder nutzbar.

Anwendungsbereiche und Wirkungsweise von Finalsan

Das Totalherbizid Finalsan von Progema bekämpft ein- und mehrjährige Unkräuter sowie Ungräser mit einer schnellen Wirkung. Bereits nach wenigen Stunden beginnen die Pflanzen zu welken, und innerhalb eines Tages sind die Blätter verdorrt. Die Wirksamkeit des Produkts bleibt auch bei niedrigeren Außentemperaturen erhalten, was eine Unkrautbekämpfung vom Frühjahr bis in den Herbst ermöglicht.

Bei hartnäckigen Pflanzenarten wie Giersch oder Ackerschachtelhalm kann eine wiederholte Anwendung notwendig sein, um einen Neuaustrieb zu unterbinden. Finalsan ist vielseitig einsetzbar, beispielsweise zur Vorbereitung von Pflanzflächen, die mit Unkraut bewachsen sind.

Das Herbizid eignet sich auch zur Bekämpfung von Grünbelägen auf Bändchengeweben, die häufig in Baumschulen auftreten. Da es ausschließlich auf grüne Pflanzenteile wirkt, greift es die Rinde von Gehölzen nicht an. Auch zur Moosbekämpfung im Rasen kann Finalsan in reduzierter Anwendungskonzentration eingesetzt werden. Es tötet Moose tief ab und bietet eine anhaltende Wirkung, wobei in der Regel eine Anwendung pro Jahr ausreicht.

Nach dem Antrocknen des Spritzbelags können behandelte Flächen sofort wieder als Spiel- und Sportflächen genutzt werden. Finalsan hinterlässt keine rostroten Flecken auf versehentlich getroffenen Trittsteinen in Rasenflächen oder Beeten.

Wirkstoff Pelargonsäure und Umweltverträglichkeit

Der aktive Wirkstoff in Finalsan ist Pelargonsäure, eine langkettige Fettsäure. Diese Substanz ist hochwirksam gegen ein- und mehrjährige Unkräuter und Ungräser. Pelargonsäure unterbindet wichtige Stoffwechselfunktionen und die Kommunikation zwischen den Zellen, was zur Zerstörung der Zellwände führt und die Pflanzenzellen austrocknen lässt. Die Inhaltsstoffe treten ungehindert aus, wodurch die Blätter welken und vertrocknen.

Da der Wirkstoff auch in der Natur vorkommt, ist er biologisch gut abbaubar (nach OECD 301F). Für den Einsatz in Nichtkulturlandschaften ist eine Ausnahmegenehmigung erforderlich.

01.06.2018

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Deutschland

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