Hintergründe der Fusion der Gartenbauverbände
Der anhaltende Strukturwandel im Gartenbau sowie die Notwendigkeit einer verstärkten politischen Einflussnahme waren maßgebliche Gründe für den Zusammenschluss der beiden Verbände in Nordrhein-Westfalen. Die Stärkung der politischen Positionierung und die Sicherung der Leistungsfähigkeit des Verbandes standen im Vordergrund. Eine Mindestanzahl an Mitgliedern ist für die langfristige Leistungsfähigkeit entscheidend, welche ohne eine Fusion gefährdet gewesen wäre.
Struktur und Organisation des neuen Verbandes
Die Fusion zum Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen e.V. erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2016 und wird mit dem Eintrag in das Vereinsregister juristisch wirksam. Der neue Verband wird mit einem überarbeiteten Corporate Design auftreten. Die Betreuung der Mitglieder wird weiterhin über die bestehenden Geschäftsstellen in Dortmund und Köln erfolgen.
Der neue Verband umfasst rund 2.700 ordentliche Mitglieder, zwei korporative Mitglieder sowie etwa 400 außerordentliche Mitglieder. Er wird zukünftig in 32 Gartenbau-Kreisverbänden organisiert sein. Die erste Präsidentin des Verbandes ist Eva Kähler-Theuerkauf aus Kempen. Sie wird von den Vizepräsidenten Helmut Rüskamp (Dülmen), Fritz Mölders (Duisburg) und Antonius Brinkmann (Oelde) unterstützt, wobei Antonius Brinkmann zusätzlich das Amt des Schatzmeisters innehat.
Im Präsidium sind alle Fachverbände mit ihren jeweiligen Vorsitzenden und einer weiteren Person vertreten. Der neue Verband vereint die Fachrichtungen Zierpflanzenbau, Einzelhandelsgärtner, Gemüsebau, Baumschulen, Friedhofsgartenbau sowie den Garten- und Landschaftsbau.
