Grüne Branchenverbände im Dialog mit der Politik
Unter dem Motto „Grün - Für Stadt und Land“ veranstalteten der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL), der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. und der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) eine gemeinsame Diskussionsrunde in Berlin. Im Fokus standen die ökologische, soziale und ökonomische Bedeutung von Grünflächen in urbanen und ländlichen Gebieten.
Der Einladung in die ‚Deutsche Parlamentarische Gesellschaft‘ folgten 20 Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Staatssekretäre sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesministerien. Ziel der Veranstaltung war der Austausch über politische Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung in den Bereichen Stadtentwicklung, Gartenbau sowie Garten- und Landschaftsbau.
Perspektiven grüner Städte und Landschaften
Die Präsidenten der beteiligten Verbände – Lutze von Wurmb (BGL), Till Rehwaldt (bdla), Helmut Selders (BdB) und Jürgen Mertz (ZVG) – informierten über die Perspektiven grüner Städte und Landschaften. Die grüne Branche kann mit ihrem Fachwissen Lösungsansätze zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels beitragen. Zudem schafft lebendiges Grün in Städten und ländlichen Regionen ein attraktives und gesundes Wohnumfeld und bietet sichere Arbeitsplätze im Mittelstand.
Im Rahmen der Diskussion mit den Parlamentariern wurden branchenspezifische Themen erörtert. Dazu zählten die Aufstockung des Förderprogramms „Zukunft Stadtgrün“, die Stärkung der „doppelten Innenentwicklung“, die Wettbewerbsgleichheit zwischen öffentlichen und privaten Unternehmen, der Schutz der biologischen Vielfalt sowie Entschädigungen bei Quarantäneschädlingen und die Pflanzenschutzmittel-Zulassung.
Die Diskussion mit Vertretern aus Politik und Ministerien verdeutlichte das Bewusstsein aller Akteure für die Bedeutung des Stadtgrüns für die Lebensqualität der Menschen und die Rolle der grünen Branche als Wirtschaftsfaktor.
