Die Grüne Stadt

Freistaat Bayern stärkt Kommunen bei Landesgartenschauen

Der Freistaat Bayern erweitert die finanzielle Unterstützung für Kommunen, die Landesgartenschauen ausrichten. Zukünftig werden Gemeinden nicht nur bei Investitionen, sondern auch bei den Durchführungskosten einer Gartenschau gefördert. Eine Gesamtunterstützung von bis zu sieben Millionen Euro ist möglich.

Erweiterte Förderung für nachhaltige Stadtentwicklung und grüne Oasen

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte die Bedeutung von Landesgartenschauen für die Kommunen:

Landesgartenschauen schaffen Chancen für die Kommunen. Landesgartenschauen bieten Möglichkeiten für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Sie ermöglichen grüne Oasen in den Kommunen und fördern Naherholung und Naturerlebnisse vor Ort.

Die staatliche Förderung wird ausgebaut, um den Erfolg der Landesgartenschauen fortzuschreiben. Künftig können Ausgaben der Kommunen für die Durchführung einer Landesgartenschau mit bis zu einer Million Euro bezuschusst werden. Zudem steigt die Investitionsförderung auf bis zu sechs Millionen Euro. Damit ist eine Gesamtunterstützung von bis zu sieben Millionen Euro pro Landesgartenschau durch den Freistaat möglich.

Details zur Förderanhebung und bisherige Erfolge

Bislang erhielten Kommunen Zuwendungen für Investitionen in Grün- und Erholungsstrukturen, wie dauerhafte Pflanzbereiche, Ruhezonen, Teichanlagen oder Wegesysteme. Die maximale staatliche Förderung hierfür lag bei fünf Millionen Euro. Diese Summe wird nun um eine Million Euro aufgestockt. Zusätzlich wird eine weitere Million Euro für Durchführungskosten, beispielsweise für Personal, bereitgestellt.

Seit 1980 hat das Umweltministerium Gartenschauen mit insgesamt knapp 80 Millionen Euro gefördert. Dadurch entstanden über 530 Hektar dauerhafte Grün- und Erholungsflächen in Bayern. Mehr als 25 Millionen Gäste besuchten die Gartenschauen bisher.

Die nächste Landesgartenschau findet in diesem Jahr in Kirchheim bei München statt. Im Jahr 2025 ist Furth im Wald Ausrichter. Für das Jahr 2026 wird nach der Absage der Stadt Tittmoning eine Ersatzlösung gesucht.

13.03.2024

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