Pflanzen und Pflanzenteile, Unkrautbekämpfung

HeißWasserSchaum-Verfahren: Neue Geräte für die Wildkrautbekämpfung

Die IProS GmbH präsentiert die neuen Gerätetypen HWS 9 und HWS 26 für die Wildkrautbekämpfung. Diese Geräte nutzen das effektive HeißWasserSchaum-Verfahren als chemiefreie Alternative, um Wildkräuter nachhaltig zu entfernen.

Innovationen bei der Wildkrautbekämpfung: Die neuen HWS-Geräte

Die IProS GmbH aus Iserlohn hat nach anderthalbjähriger Entwicklungs- und Erprobungszeit ihre neuen Gerätetypen HWS 9 und HWS 26 auf der demopark in Eisenach vorgestellt. Die Messe bot die Möglichkeit, die Anwendung und die Ergebnisse der Geräte direkt zu demonstrieren.

Die Entwicklung der Geräte erfolgte in Zusammenarbeit mit einem Anwender, um eine praxisgerechte und sichere Handhabung zu gewährleisten. Im Bereich der Wildkrautbekämpfung werden oft noch chemische Mittel eingesetzt, da es an wirksamen Alternativen mangelt.

Das HeißWasserSchaum-Verfahren im Detail

Eine Untersuchung der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft aus den Jahren 2005/2006 bestätigt die Effektivität des HeißWasserSchaum-Verfahrens als chemiefreie Methode. Bei diesem Verfahren wird Wasser auf nahezu 100 °C erhitzt und auf die zu behandelnde Fläche aufgebracht.

Anschließend wird das heiße Wasser mit einem separat erzeugten Schaumteppich überdeckt, der ebenfalls über die Applikationseinheit aufgebracht wird. Der Schaum dient ausschließlich der Isolation und ist biologisch abbaubar; er besitzt keine chemische Funktion.

Die hohe Temperatur des Wassers wird möglichst tief an die Wurzeln der Wildkräuter transportiert. Dies führt dazu, dass die Zellwände bersten und das Eiweiß der Pflanzen gerinnt. Die oberirdischen Pflanzenteile, die oberen Wurzelbereiche sowie ausgesäte Samen sterben dadurch ab.

Für eine nachhaltige Wirkung sind im ersten Anwendungsjahr drei bis vier Behandlungen erforderlich. Ab dem zweiten Jahr kann die Anzahl der Anwendungen auf zwei bis drei pro Jahr reduziert werden.

09.07.2009

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