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Klimaschutz im Gartenbau: Herausforderungen und Strategien

Der Klimaschutz ist ein zentrales Thema für den deutschen Gartenbau. Nach dem Klimaschutzplan 2050 stehen nun konkrete Sektorziele zur Emissionsminderung an. Erfahren Sie mehr über die Herausforderungen und Strategien.

Strategien zur Emissionsminderung und Energieeffizienz

Berthold Goeke, Leiter der Unterabteilung Klimaschutzpolitik im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), betonte, dass Treibhausgasemissionen im Gartenbau nicht vollständig vermeidbar seien, da gartenbauliche Produkte nicht emissionsfrei produziert werden könnten. Die Herausforderungen für den deutschen Gartenbau liegen demnach insbesondere im Energiebereich, beispielsweise bei der Nutzung erneuerbarer Energien.

Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit von Biomasse und Holz empfiehlt die Bundesregierung die Kaskadennutzung, deren Vorrang im Klimaschutzplan verankert ist. Goeke hob zudem das Bundesprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau hervor, das einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen aus fossilen Energieträgern leiste.

Die Rolle von Mooren und Torfersatzstoffen im Klimaschutz

Eine weitere wichtige Rolle im Klimaschutz spielen Moore als natürliche Kohlenstoffsenken. Ihr langfristiger Schutz und ihre Regeneration sowie die Reduzierung des Torfabbaus sind entscheidend, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Dies sei jedoch nur bei ausreichender Verfügbarkeit von Torfersatzstoffen realisierbar.

Mit dem Klimaschutzplan wollen wir die Forschung nach Torfersatzstoffen ausweiten und Informations- und Beratungsmaßnahmen zu deren Verwendung im Gartenbau entsprechend umsetzen.

28.03.2017

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