Pflegearme Staudenflächen mit stabiler Nährstoffversorgung und geringerem Aufwand
Staudenpflanzungen überzeugen durch ihre gestalterische Vielfalt und bieten zugleich wirtschaftliche Vorteile in der Pflege. Für verbesserte Wachstumsbedingungen und einen deutlich reduzierten Pflegeaufwand kommen die HYDRALIT S Staudensubstrate der tegra GmbH zum Einsatz. Ihre Leistungsfähigkeit zeigt sich aktuell auf der neunten Sächsischen Landesgartenschau in Torgau.
Landesgartenschau setzt auf bestehende Parklandschaft
Unter dem Motto „Natur. Mensch. Geschichte.“ präsentiert sich die Landesgartenschau in Torgau vom 23. April bis 9. Oktober 2022. Erstmals wurde die Veranstaltung in ein bereits vorhandenes Parkgelände integriert. Herzstück ist das historische Glacis, ein im 19. Jahrhundert angelegter Stadtpark, der als zentrale Kulisse für zahlreiche Pflanzungen dient.
Auf einer Gesamtfläche von rund 24 Hektar erwarten die Veranstalter etwa 400.000 Besucher. Die floralen Anlagen umfassen rund 4.000 Quadratmeter Wechselflor sowie:
- 100.000 Blumenzwiebeln
- 70.000 Frühjahrsblüher
- 50.000 Sommerblumen
Eine zentrale Rolle übernehmen dabei die umfangreichen Staudenpflanzungen, die das Erscheinungsbild der Schau nachhaltig prägen.
2.300 Tonnen Substrat für gesunde Staudenbestände
Bereits im Jahr 2021 wurden rund 2.300 Tonnen des nährstoffhaltigen Staudensubstrates HYDRALIT S aus dem tegra-Werk im sächsischen Beiersdorf eingebaut. Das Substrat schafft die Grundlage für vitale Staudenbestände und wirtschaftliche Pflegebedingungen.
Zum Einsatz kam die Variante SI für intensive Pflanzungen. Das auf Lavabasis aufgebaute, strukturstabile Substrat verfügt über einen erhöhten Organikanteil und sorgt für eine ausgewogene Nährstoffversorgung. Ergänzend steht mit HYDRALIT SM eine Variante für extensive Pflanzungen mit erhöhtem Mineralanteil zur Verfügung.
Beide Substrate nutzen einen wachstumsfördernden Nährstoffträger aus gütegeschütztem Kompost. Dadurch werden günstige Voraussetzungen für die Entwicklung von Stauden und Gräsern geschaffen.
Weniger Pflegeaufwand durch oberbodenfreie Bauweise
Ein wesentlicher Vorteil der Substrate liegt im Verzicht auf Oberboden. Dadurch wird das Material frei von Wildkrautwurzeln und Wildkrautsamen geliefert. Die unmittelbar in das Substrat gesetzten Stauden und Gräser können sich ohne zusätzliche Konkurrenz entwickeln.
Für Betriebe im Garten- und Landschaftsbau ergeben sich daraus reduzierte Pflegeleistungen und geringere Folgekosten. Der verringerte Aufwand senkt sowohl den finanziellen Einsatz als auch die Bindung personeller Ressourcen während der Anwuchs- und Entwicklungsphase der Pflanzungen.
Die Ergebnisse dieser Pflanzkonzepte sind auf der Landesgartenschau in Torgau bis zum 9. Oktober sichtbar. Besucher erhalten dort einen direkten Eindruck von der Entwicklung der mit HYDRALIT-Staudensubstraten angelegten Flächen.
