Technologie und Funktionsweise des ANA
ANA ermittelt die aktuelle Nährstoffversorgung von Kulturpflanzen durch die Kombination von Smartphone- und Satellitenbildern. Eine Künstliche Intelligenz (KI) analysiert Satellitenbilder, um Unterschiede innerhalb eines Feldes zu kalkulieren. Auf dieser Basis wird eine Nährstoffkarte erstellt, die den Versorgungszustand der Pflanzen mit Stickstoff, Phosphor, Kalium, Schwefel und Magnesium darstellt. Diese Informationen sollen Landwirten und Beratern eine präzise und variable Planung der Düngemenge ermöglichen, um Wachstumsschäden an den Pflanzen zu verhindern.
Die von Spacenus entwickelte KI erkennt den Versorgungszustand einer Pflanze anhand von Smartphone-Fotos. K+S führt im Rahmen der Kooperation Versuche am Forschungsinstitut IAPN in Göttingen an Weizenpflanzen durch. Die dabei gewonnenen Daten dienen dem Training und der Testung der KI-Modelle. Die Kooperation ist zunächst auf zwei Jahre angelegt.
Unsere Visionen hinsichtlich einer effizienteren Düngung in der Landwirtschaft passen sehr gut zueinander. Die Entwicklung unserer Algorithmen wird durch K+S und sein Partnerinstitut IAPN stark vorangetrieben. Unser Projekt profitiert stark durch das Engagement von K+S und auch durch die tolle persönliche Zusammenarbeit unserer beider Teams.
Die Entwicklung von ANA wird seit 2017 von der Europäischen Weltraumagentur ESA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR gefördert.
Pilotprojekt im Jahr 2020
In der Düngesaison 2020 wird ANA in der landwirtschaftlichen Praxis getestet. Bis zu 60 Landwirte und landwirtschaftliche Berater können sich als Pilotteilnehmer anmelden. Die Ergebnisse des Pilotprojekts werden anhand verschiedener Indikatoren, sowohl ackerbaulicher als auch bezüglich der Handhabung des Tools, gemessen und in einem Abschlussbericht Ende 2020 veröffentlicht.

