Auszeichnung für Engagement in urbaner Biodiversität
Das Projekt „Städtische Grünstrukturen für biologische Vielfalt (Urban NBS)“, koordiniert und mitbearbeitet vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.
Matthias Herbert vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) überreichte die Auszeichnung im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade in Bielefeld an die Projektpartner. Die Würdigung gilt Projekten, die sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen.
Fokus auf urbane Biodiversität
Das Projekt „Städtische Grünstrukturen für biologische Vielfalt – Integrierte Strategien und Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung von Biodiversität in Städten (Urban NBS)“ untersucht, wie Städte die Vielfalt von Lebensräumen, Pflanzen und Tieren auch in dicht bebauten Innenbereichen erhalten und stärken können.
Ziel ist es, Kommunen dabei zu unterstützen, den Schutz der biologischen Vielfalt in ihren Planungen zu verankern und so Städte für die Menschen attraktiver zu gestalten. Für dieses Engagement wurden die Projektpartner – das IÖR, das Institut Wohnen und Umwelt (IWU), die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sowie die Städte Bielefeld und Heidelberg – geehrt.
Die Jury sieht in dem Projekt ein bedeutendes Zeichen für das Engagement für die biologische Vielfalt in Deutschland. Matthias Herbert vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) betonte bei der Preisverleihung in Bielefeld:
Das Projekt sei hervorragend geeignet, die Idee der biologischen Vielfalt auch der Bevölkerung nahe zu bringen, da es bei der Entwicklung von Biodiversitätsstrategien die Öffentlichkeit aktiv einbindet.
Das Projekt „Urban NBS“ wird gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördert.
