Neue Ranger in Spandau: Aufgaben und Einsatzgebiete
Die Stiftung Naturschutz Berlin hat in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Spandau das Projekt „Stadtnatur-Ranger“ gestartet. Ab sofort sind Julia Kionka und Dennis von der Wall als Stadtnatur-Ranger in Spandau tätig. Ihr Einsatzgebiet umfasst ausgewählte Schutzgebiete sowie Park- und Grünflächen des Bezirks. Zusätzlich werden sie in der Naturschutzstation Hahneberg präsent sein.
Die genauen Schwerpunkte der Flächen und Projekte werden derzeit in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde Spandaus und durch Gebietsbegehungen festgelegt. Mit dem Start in Spandau sind nun 14 Ranger in sieben Berliner Bezirken unter der Koordination der Stiftung Naturschutz Berlin im Einsatz. Auch in Pankow sind Stadtnatur-Ranger aktiv, wobei dieser Bezirk einen eigenen Projektansatz verfolgt.
Die Aufgaben der Stadtnatur-Ranger sind vielfältig und dienen dem Erhalt sowie der Weiterentwicklung ökologisch wertvoller Flächen. Sie umfassen praktische Maßnahmen zum Arten- und Biotopschutz, die Erhebung wissenschaftlicher Daten, die Entwicklung von Schutzkonzepten und die Öffentlichkeitsarbeit. Als Vermittler zwischen Mensch und Natur realisieren die Ranger-Teams zudem Umweltbildungsprojekte mit verschiedenen Partnern, betreiben Netzwerkarbeit und stehen Bürgern als Ansprechpartner für Naturschutzfragen zur Verfügung.
Im Rahmen regelmäßiger Gebietskontrollen unterstützen die Ranger die Einhaltung bestehender Regelungen, dokumentieren Störungen und tragen durch ihre Präsenz und Fachkenntnis zur Minderung von Nutzungskonflikten bei. Das Projekt wird von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz finanziert und von der Stiftung Naturschutz Berlin koordiniert. Es ist geplant, bis zum Jahresende Stadtnatur-Ranger auch in den übrigen Berliner Bezirken einzusetzen.
