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John Deere schließt Geschäftsjahr mit 1,524 Milliarden US-Dollar Gewinn ab

John Deere beendet das Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 1,524 Milliarden US-Dollar, trotz eines herausfordernden Marktumfelds. Das Unternehmen zählt 2016 zu den zehn besten Geschäftsjahren in Bezug auf Umsatz und Gewinn, dank strikter Kostenkontrolle und eines umfangreichen Produktportfolios.

Erfolgreicher Abschluss trotz Marktherausforderungen

John Deere hat das Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 1,524 Milliarden US-Dollar abgeschlossen, wovon 285 Millionen US-Dollar auf das vierte Quartal entfielen. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds in der globalen Agrar- und Landmaschinenbranche zählt 2016 zu den zehn besten Geschäftsjahren des Unternehmens in Bezug auf Umsatz und Gewinn.

„Hinsichtlich Umsatz und Gewinn gehörte 2016 zu den zehn besten Jahren in der Unternehmensgeschichte, ein achtbarer Erfolg angesichts der Herausforderungen, denen wir auf den Märkten ausgesetzt waren. Dabei wirkten sich die sorgfältige Umsetzung unserer Geschäftspläne, die strikte Kostenkontrolle und der Einfluss des umfangreichen Produktportfolios vorteilhaft auf unser Ergebnis aus. Damit bleibt John Deere auch weiterhin gut aufgestellt, wenn es darum geht, Kunden zu dienen und gleichzeitig in Qualität und Innovation zu investieren und das Wachstum auch in Zukunft zu fördern.“

Dies erklärte Samuel R. Allen, Verwaltungsratsvorsitzender und CEO von Deere & Company.

Geschäftsverlauf der Maschinensparten

Die Umsätze der weltweiten Maschinensparten verzeichneten im vierten Quartal einen Rückgang von 5 Prozent und im gesamten Geschäftsjahr von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Positive Preiseffekte von drei Prozentpunkten im Quartal und zwei Prozentpunkten im Geschäftsjahr sowie günstige Umrechnungskurse von einem Prozent im vierten Quartal konnten den Rückgang teilweise abfedern. Das gesamte Geschäftsjahr war jedoch durch negative Währungseffekte von zwei Prozent belastet.

In den Vereinigten Staaten und Kanada sanken die Umsätze im vierten Quartal um 14 Prozent und im Geschäftsjahr um 13 Prozent. Außerhalb dieser Regionen stiegen die Umsätze im vierten Quartal um 11 Prozent, sanken jedoch im Geschäftsjahr um drei Prozent. Hierbei wirkten sich günstige Umrechnungskurse mit drei Prozentpunkten im vierten Quartal und ungünstige Effekte von vier Prozentpunkten im Geschäftsjahr aus.

Die Maschinensparten von John Deere erzielten im vierten Quartal einen Betriebsgewinn von 354 Millionen US-Dollar und im Geschäftsjahr von 1,880 Milliarden US-Dollar. Der Anstieg im vierten Quartal ist primär auf bessere Preise zurückzuführen, wurde jedoch durch geringere Liefermengen, Wertberichtigungen für internationale Bau- und Forstmaschinenfabriken sowie höhere Produktionskosten teilweise kompensiert. Das Jahresergebnis verschlechterte sich hauptsächlich aufgrund geringerer Liefermengen, ungünstiger Umrechnungskurse und eines weniger vorteilhaft zusammengesetzten Produktprogramms. Entlastung brachten höhere Preise, niedrigere Produktionskosten sowie geringere Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten.

Das Jahresergebnis profitierte zudem vom Teilverkauf nicht konsolidierter Beteiligungen an SiteOne Landscape Supply, Inc. Der Gewinn der Maschinensparten belief sich im vierten Quartal auf 185 Millionen US-Dollar und im Geschäftsjahr auf 1,058 Milliarden US-Dollar. Ein höherer effektiver Steuersatz im Jahr 2016 belastete die Ergebnisse in beiden Zeiträumen.

Im Finanzierungsgeschäft erreichte der auf Deere & Company entfallende Gewinn 109,8 Millionen US-Dollar im vierten Quartal und 467,6 Millionen US-Dollar im Geschäftsjahr. Der Ergebnisrückgang in beiden Zeiträumen resultierte hauptsächlich aus niedrigeren Zinsspannen, höheren Verlusten bei Restwerten aus Leasingprogrammen und höheren Rückstellungen für Kreditgeschäfte. Positiv wirkte sich auf das Jahresergebnis 2015 der Verkauf der Ernteausfallversicherungssparte aus.

Ausblick und Erwartungen für 2017

Für das Geschäftsjahr 2017 wird ein Rückgang der Umsatzerlöse des Unternehmens um ein Prozent prognostiziert, im ersten Quartal um vier Prozent im Vergleich zu den Vorjahresperioden. Hierbei sind günstige Umrechnungskurse von einem Prozentpunkt im Geschäftsjahr und zwei Prozentpunkten im ersten Quartal berücksichtigt. Die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge sollen im Jahr 2017 voraussichtlich um ein Prozent sinken. Der auf Deere & Company entfallende Gewinn wird für das Geschäftsjahr 2017 auf etwa 1,4 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Im vierten Quartal 2016 wurden freiwillige Mitarbeiter-Aufhebungsverträge angekündigt, um Personalkosten zu senken. Die Ausgaben hierfür werden in der Periode verbucht, in der die Mitarbeiter die Angebote annehmen. Die voraussichtlichen Ausgaben vor Steuern für diese Programme belaufen sich auf 116 Millionen US-Dollar, davon 11 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2016 und 105 Millionen US-Dollar im ersten Quartal 2017. Die Einsparungen durch diese Programme werden für 2017 auf rund 75 Millionen US-Dollar geschätzt.

„Unsere Erwartungen basieren weiterhin auf Leistungsstandards, die deutlich höher sind als bei früheren Konjunktureinbrüchen. Das zeigt den anhaltenden Erfolg unserer Bemühungen, ein noch widerstandsfähigeres Geschäftsmodell zu entwickeln und ein breiteres Spektrum an Erlösquellen zu erschließen. Gleichzeitig steigern wir die Produktivität weiter und vertrauen darauf, dass wir mit Kostenreduzierungsprogrammen die Ausgaben bis Ende 2018 um 500 Millionen US-Dollar reduzieren können.“

Samuel R. Allen äußerte sich zuversichtlich bezüglich der Zukunftsaussichten des Unternehmens und betonte die starke Position von John Deere bei der Umsetzung seiner Wachstumspläne und der Gewinnung neuer Kunden weltweit.

Ergebnisse der Maschinensparten im Detail

Landmaschinen & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege

Die Umsätze dieser Sparte sanken im Quartal um fünf Prozent und im Geschäftsjahr um sieben Prozent, hauptsächlich bedingt durch geringere Liefermengen, teilweise kompensiert durch günstigere Umrechnungskurse. Die Sparte profitierte in beiden Zeiträumen von besseren Preisen. Der Betriebsgewinn stieg im vierten Quartal auf 371 Millionen US-Dollar und im Geschäftsjahr auf 1,7 Milliarden US-Dollar. Der Ergebnisanstieg im vierten Quartal resultierte vor allem aus besseren Preisen, wurde jedoch durch geringere Liefermengen belastet. Das Jahresergebnis verbesserte sich hauptsächlich durch höhere Preise, geringere Produktionskosten und niedrigere Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten. Gleichzeitig wirkten sich geringere Liefermengen, ungünstigere Wechselkurse und ein weniger umfangreiches Produktprogramm nachteilig aus. Das Jahresergebnis profitierte zudem von einem Gewinn aus dem Teilverkauf der nicht konsolidierten Beteiligung an SiteOne Landscape Supply, Inc.

Bau- und Forstmaschinen

Die Umsätze mit Bau- und Forstmaschinen verzeichneten im vierten Quartal einen Rückgang von fünf Prozent und im Geschäftsjahr von 18 Prozent. In beiden Zeiträumen schmälerten vor allem geringere Liefermengen und höhere Kosten für Verkaufsförderungsprogramme die Ergebnisse. Im vierten Quartal lag der Betriebsverlust bei 17 Millionen US-Dollar. Im Geschäftsjahr wurde ein Betriebsgewinn von 180 Millionen US-Dollar erzielt. Der Rückgang des Betriebsgewinns im Quartal war hauptsächlich auf höhere Kosten für Verkaufsförderungsprogramme, Wertberichtigungen für internationale Fabriken und höhere Produktionskosten zurückzuführen. Im Geschäftsjahr schmälerten geringere Liefermengen und höhere Kosten für Verkaufsförderungsprogramme das Ergebnis, was durch geringere Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten sowie geringere Produktionskosten teilweise ausgeglichen werden konnte.

Marktlage und Ausblick für 2017

Landmaschinen & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege

Die weltweiten Umsätze des Unternehmens mit Landmaschinen und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege werden 2017 voraussichtlich um ein Prozent zurückgehen, wobei günstige Umrechnungskurse mit einem Prozentpunkt berücksichtigt sind. In den Vereinigten Staaten und Kanada werden die Landmaschinenumsätze der Branche 2017 voraussichtlich um fünf bis zehn Prozent niedriger ausfallen, bedingt durch niedrige Preise für landwirtschaftliche Rohstoffe und schwache landwirtschaftliche Einkommen.

In den EU28-Märkten wird ein Rückgang der Branchenumsätze um etwa fünf Prozent erwartet, ebenfalls aufgrund niedriger Erzeugerpreise und landwirtschaftlicher Einkommen. In Südamerika wird ein Anstieg der Verkäufe von Traktoren und Mähdreschern um voraussichtlich 15 Prozent prognostiziert, hauptsächlich aufgrund verbesserter wirtschaftlicher und politischer Bedingungen in Brasilien und Argentinien. In Asien werden die Umsätze etwa gleich hoch bleiben oder leicht steigen, begünstigt durch höhere Verkäufe in Indien. Die Umsätze der Branche mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege in den Vereinigten Staaten und Kanada werden 2017 voraussichtlich stabil bleiben, wobei John Deere ein stärkeres Wachstum als der Branchendurchschnitt erwartet.

Bau- und Forstmaschinen

Die weltweiten Umsätze mit Bau- und Forstmaschinen werden 2017 voraussichtlich um etwa ein Prozent höher ausfallen, wobei günstige Umrechnungskurse mit einem Prozentpunkt zu Buche schlagen dürften. Dieser Ausblick basiert auf einem weltweit geringen Wirtschaftswachstum. Im Forstmaschinenbereich wird für die Branche ein ähnlicher Umsatz wie 2016 erwartet, mit einigen Einschränkungen in Nordamerika.

Finanzierungsgeschäft

Im Geschäftsjahr 2017 wird der auf Deere & Company entfallende Nettogewinn im Finanzierungsgeschäft voraussichtlich bei 480 Millionen US-Dollar liegen. Dieser Ausblick beinhaltet geringere Verluste bei Restwerten aus Leasinggeschäften, teilweise kompensiert durch geringere Zinsspannen und eine höhere Vorsorge für Kreditausfälle.

23.11.2016

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

John Deere Walldorf GmbH & Co. KG

John-Deere-Strasse 1
69190Walldorf
Deutschland

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