Quartalsergebnisse und Halbjahresbilanz im Detail
Deere & Company verzeichnete im zweiten Quartal des Geschäftsjahres einen Gewinn von 980,7 Millionen US-Dollar, was 2,65 US-Dollar je Aktie entspricht. Im Vorjahreszeitraum lag der Gewinn bei 1,084 Milliarden US-Dollar oder 2,76 US-Dollar je Aktie. Für das erste Halbjahr belief sich der Gewinn auf 1,662 Milliarden US-Dollar (4,46 US-Dollar je Aktie), verglichen mit 1,734 Milliarden US-Dollar (4,41 US-Dollar je Aktie) im Vorjahr.
Die weltweiten Umsatzerlöse sanken im zweiten Quartal um 9 Prozent auf 9,948 Milliarden US-Dollar. Im ersten Halbjahr betrug der Rückgang 4 Prozent, mit Gesamterlösen von 17,602 Milliarden US-Dollar. Die Maschinenumsätze erreichten im zweiten Quartal 9,246 Milliarden US-Dollar und im ersten Halbjahr 16,195 Milliarden US-Dollar.
John Deere ist auf dem Weg zu einem weiteren Jahr solider Resultate und Betriebsergebnisse. Unser Gewinn im zweiten Quartal ist ein weiterer Beleg für die fachkundige Umsetzung unserer Geschäftspläne. Wir haben die Kosten und die Aktiva gut unter Kontrolle gehalten und gleichzeitig wichtige Modellwechsel unter Berücksichtigung neuer Abgasrichtlinien vollzogen. Außerdem haben unsere Bau- und Forstmaschinensparte sowie das Finanzierungsgeschäft ihre Ergebnisse verbessert, was die Stärke unseres breit aufgestellten Angebotes widerspiegelt.
Dies erklärte Samuel R. Allen, CEO und Verwaltungsratsvorsitzender von Deere & Company.
Geschäftsverlauf der Maschinensparten
Die Umsätze der weltweiten Maschinensparten verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 10 Prozent im zweiten Quartal und 5 Prozent im ersten Halbjahr. Positive Preiseffekte trugen in beiden Zeiträumen jeweils 2 Prozentpunkte bei, während ungünstige Umrechnungskurse einen Prozentpunkt negativ beeinflussten. In den Vereinigten Staaten und Kanada sanken die Maschinenumsätze im zweiten Quartal um 12 Prozent und im Halbjahr um 6 Prozent. Außerhalb dieser Regionen gingen die Umsätze im Quartal um 6 Prozent und im Halbjahr um 3 Prozent zurück, wobei ungünstige Umrechnungskurse hier jeweils 2 Prozentpunkte ausmachten.
Der Betriebsgewinn der Maschinensparten erreichte im zweiten Quartal 1,361 Milliarden US-Dollar und im Halbjahr 2,252 Milliarden US-Dollar. Dieser Rückgang war primär auf geringere Liefermengen, ungünstige Umrechnungskurse und eine weniger vorteilhafte Zusammensetzung des Produktionsprogramms zurückzuführen. Bessere Preise wirkten sich hingegen positiv aus. Der Gewinn der Maschinensparten belief sich im zweiten Quartal auf 838 Millionen US-Dollar und im Halbjahr auf 1,381 Milliarden US-Dollar.
Ein niedrigerer effektiver Steuersatz trug ebenfalls positiv zu den Ergebnissen in beiden Zeiträumen bei. Im Finanzierungsgeschäft erzielte Deere & Company einen Gewinn von 147,7 Millionen US-Dollar im Quartal und 289,9 Millionen US-Dollar im Halbjahr. Der Zuwachs im zweiten Quartal resultierte hauptsächlich aus einem gewachsenen Finanzierungsbestand, obwohl gestiegene Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten diesen teilweise kompensierten. Das Halbjahresergebnis profitierte ebenfalls von einem gewachsenen Finanzierungsbestand und einem günstigeren effektiven Steuersatz, wurde jedoch durch geringere Erträge aus der Ernteversicherung und höhere Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten geschmälert.
Erwartungen für das Geschäftsjahr
Für das Geschäftsjahr 2014 sowie das dritte Quartal wird ein Rückgang der Maschinenumsätze um voraussichtlich 4 Prozent erwartet. Dabei sind ungünstige Umrechnungskurse mit einem Prozentpunkt berücksichtigt. Das Jahresergebnis wird voraussichtlich etwa 3,3 Milliarden US-Dollar erreichen.
John Deere erwartet im Geschäftsjahr erneut ein Ergebnis in Rekordnähe und das Unternehmen ist gut aufgestellt, um über den gesamten Konjunkturzyklus hinweg solide Ergebnisse zu erzielen. Wir vertrauen darauf, dass unsere Investitionen in neue Produkte und Märkte, gepaart mit strikter Kontrolle der Kosten und des eingesetzten Kapitals, dem Unternehmen eine solide Grundlage bieten und unsere Wachstumspläne nachhaltig unterstützen. Diese Pläne sind wichtig, um den weltweit wachsenden Bedarf an Nahrungsmitteln, Wohnraum und Infrastruktur decken zu können, und sie sollten den Investoren und Kunden des Unternehmens in den kommenden Jahren deutliche Vorteile verschaffen.
Dies ergänzte Allen.
