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John Deere schließt Geschäftsjahr 2012 mit Rekordergebnis ab

Deere & Company verzeichnete im Geschäftsjahr 2012 ein Rekordergebnis mit einem Gewinn von 3,065 Milliarden US-Dollar. Trotz angespannter Wirtschaftslage konnte John Deere durch innovative Produkte und den Ausbau der Wettbewerbsposition ein weiteres erfolgreiches Jahr abschließen.

Erfolgreiches Geschäftsjahr trotz globaler Herausforderungen

Deere & Company verzeichnete im Geschäftsjahr 2012, das am 31. Oktober endete, ein Rekordergebnis. Der auf das Unternehmen entfallende Gewinn erreichte 3,065 Milliarden US-Dollar, nach 2,800 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Dies entspricht einem Gewinn von 7,63 US-Dollar pro Aktie, gegenüber 6,63 US-Dollar im Geschäftsjahr 2011. Die weltweiten Umsatzerlöse und sonstigen Erträge stiegen im vierten Quartal um 14 Prozent auf 9,792 Milliarden US-Dollar und im gesamten Geschäftsjahr um 13 Prozent auf 36,157 Milliarden US-Dollar.

Die Maschinenumsätze beliefen sich im vierten Quartal auf 9,047 Milliarden US-Dollar und im Geschäftsjahr auf 33,501 Milliarden US-Dollar. Trotz eines angespannten weltweiten Wirtschaftsumfelds konnte John Deere ein weiteres Rekordjahr abschließen. Dies wurde auf die positive Resonanz der Kunden auf innovative Produktreihen und den Ausbau der weltweiten Wettbewerbsposition zurückgeführt.

„Angesichts der weltweit angespannten Wirtschaftslage hat John Deere ein weiteres Rekordjahr abgeschlossen. Unser Erfolg spiegelt die positive Resonanz unserer Kunden auf innovative Produktreihen ebenso wider wie unsere Anstrengungen, unsere weltweite Wettbewerbsposition auszubauen.“

Im Berichtsjahr führte John Deere eine Rekordzahl neuer Produkte ein und machte Fortschritte beim Bau und der Inbetriebnahme von Fabriken in China, Indien und Brasilien. In den Vereinigten Staaten wurden Kapazitätserweiterungen bei Traktoren, Feldspritzen und Hydraulikzylindern angekündigt.

„Die Ergebnisse verstehen wir als weitere Anerkennung unseres Geschäftsmodells, das auf sorgfältiges Management der Kosten und des eingesetzten Kapitals besonderen Wert legt. Dadurch erzielen wir ausgezeichnete Ergebnisse und einen hohen Cash-Flow. Diese Gewinne finanzieren weltweites Wachstum und kommen den Aktionären unmittelbar zugute.“

Geschäftsverlauf der Maschinensparten

Die Umsatzerlöse der weltweiten Maschinensparten stiegen im vierten Quartal und im gesamten Geschäftsjahr um jeweils 14 Prozent. Preiserhöhungen trugen mit vier Prozentpunkten bei, während ungünstige Umrechnungskurse die Ergebnisse um drei Prozentpunkte schmälerten. In den USA und Kanada stiegen die Umsätze im Quartal um 26 Prozent und im Geschäftsjahr um 20 Prozent. Außerhalb dieser Regionen sanken die Umsätze im Quartal um zwei Prozent, stiegen jedoch im Geschäftsjahr um fünf Prozent, beeinflusst durch ungünstige Umrechnungskurse.

Der Betriebsgewinn der Maschinensparten erreichte im vierten Quartal 1,051 Milliarden US-Dollar und im Geschäftsjahr 4,397 Milliarden US-Dollar. Die Steigerung im vierten Quartal resultierte hauptsächlich aus höheren Liefermengen und besseren Preisen. Dem standen gestiegene Produktionskosten, höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten, erhöhte Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, eine Wertberichtigung bei John Deere Water sowie ungünstige Umrechnungskurse entgegen.

Im gesamten Geschäftsjahr wurde der Ergebnisanstieg primär durch bessere Preise und gestiegene Liefermengen getragen. Belastend wirkten sich höhere Produktions- und Rohstoffkosten, ungünstige Umrechnungskurse, erhöhte Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten aus. Die höheren Produktionskosten waren in beiden Perioden auf den Serienanlauf neuer Produkte, die Einhaltung von Abgasrichtlinien bei Motoren und Aufwendungen für variable Vergütungen zurückzuführen.

Der Gewinn der Maschinensparten belief sich im vierten Quartal auf 576 Millionen US-Dollar und im Geschäftsjahr auf 2,616 Milliarden US-Dollar. Hierbei wirkten sich die genannten Faktoren, ein höherer effektiver Steuersatz und gestiegene Zinskosten aus. Im Finanzierungsgeschäft betrug der auf Deere & Company entfallende Gewinn im vierten Quartal 121,7 Millionen US-Dollar und im Geschäftsjahr 460,3 Millionen US-Dollar.

Das Ergebnis im Finanzierungsgeschäft lag im vierten Quartal leicht unter dem Vorjahr, hauptsächlich aufgrund höherer Rückstellungen für Ernteversicherungsansprüche, gestiegener Vertriebs- und Verwaltungskosten, höherer Rückstellungen für Kreditrisiken und geringerer Zinsspannen. Das Wachstum des Finanzierungsbestandes glich diese Faktoren jedoch nahezu aus. Im Geschäftsjahr belasteten gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten, höhere Rückstellungen für Ernteversicherungsansprüche und niedrigere Zinsspannen das Ergebnis, wurden aber teilweise durch den wachsenden Finanzierungsbestand und niedrigere Rückstellungen für Kreditrisiken kompensiert.

Ergebnisse der Maschinensparten: Landmaschinen & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege

Die Umsätze dieser Sparte stiegen im vierten Quartal um 16 Prozent und im Geschäftsjahr um 13 Prozent, hauptsächlich aufgrund gestiegener Liefermengen und besserer Preise. Ungünstige Umrechnungskurse beeinflussten das Ergebnis negativ. Der Betriebsgewinn erreichte im vierten Quartal 931 Millionen US-Dollar und im Geschäftsjahr 3,921 Milliarden US-Dollar. Höhere Produktionskosten, gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie erhöhte Aufwendungen für Forschung und Entwicklung schmälerten die Ergebnisse des vierten Quartals. Eine Goodwill-Wertberichtigung und ungünstige Wechselkurse belasteten ebenfalls. Im Geschäftsjahr wirkten sich gestiegene Produktions- und Rohstoffkosten, ungünstige Wechselkurse, höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten negativ aus.

Bau- und Forstmaschinen

Die Umsätze mit Bau- und Forstmaschinen lagen im vierten Quartal um sieben Prozent und im Geschäftsjahr um 19 Prozent über dem Vorjahr, primär durch höhere Liefermengen und bessere Preise. Der Betriebsgewinn betrug im vierten Quartal 120 Millionen US-Dollar und im Geschäftsjahr 476 Millionen US-Dollar. Gestiegene Produktionskosten und höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten beeinträchtigten die Resultate. Im Geschäftsjahr wirkten sich zudem gestiegene Rohstoffkosten und höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung negativ aus.

Ausblick für 2013

Für das Geschäftsjahr 2013 wird ein Umsatzanstieg von etwa fünf Prozent erwartet, wobei das erste Quartal ein Wachstum von rund zehn Prozent zeigen soll. Der auf Deere & Company entfallende Gewinn wird voraussichtlich etwa 3,2 Milliarden US-Dollar erreichen.

„John Deere befindet sich auch weiterhin in einer guten Ausgangsposition, um seine umfassenden Wachstumspläne umzusetzen und weiterhin von positiven Langzeittrends zu profitieren, wenngleich die weltweite Konjunkturlage und Engpässe bei Staatshaushalten zu anhaltender Vorsicht mahnen. Mit Hilfe hoch engagierter Mitarbeiter, Vertriebspartner und Lieferanten können wir unsere Pläne umsetzen, den wachsenden Bedarf an Nahrungsmitteln und Infrastruktur decken zu helfen und dabei in hohem Maße erfolgreich zu sein.“
„Wir sind stolz auf unsere 2012 erzielten Ergebnisse und können 2013 und darüber hinaus darauf aufbauen. Trotz fragiler wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in vielen Regionen hegen wir großes Vertrauen in die Zukunft des Unternehmens und unsere Fähigkeit, Erträge für die Aktionäre und andere wichtige Beteiligte zu erwirtschaften.“

Marktlage und Ausblick Landmaschinen & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege

Die Umsätze dieser Sparte werden weltweit voraussichtlich um weitere vier Prozent anwachsen, begünstigt durch anhaltend hohe Erzeugerpreise und stabile Einkommen. Auch die globale Ausweitung des Geschäfts und neue Produktreihen sollen die Umsatzentwicklung positiv beeinflussen. In den USA und Kanada werden die Umsätze der Branche 2013 voraussichtlich stabil bleiben, wobei Vorsicht in der Vieh- und Milchproduktion die Nachfrage trotz hoher Nachfrage nach Großmaschinen schmälern könnte.

In den EU27-Ländern wird aufgrund der anhaltenden Konjunkturschwäche und unsicheren Wirtschaftslage sowie schwacher Ernteerträge im Vereinigten Königreich ein stabiles Niveau oder ein Rückgang von bis zu fünf Prozent erwartet. Die Umsätze in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten sollen leicht anwachsen. In Südamerika wird ein Anstieg von bis zu zehn Prozent prognostiziert, hauptsächlich aufgrund höherer Erzeugerpreise und verstärkter Anbauabsichten. In Asien werden sich die Umsätze aufgrund einer etwas schwächeren Konjunktur in Indien und China nur geringfügig ändern. Die Umsätze mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege in den USA und Kanada sollen um etwa fünf Prozent steigen, wobei John Deere aufgrund neuer Produkte ein über dem Branchendurchschnitt liegendes Wachstum erwartet.

Bau- und Forstmaschinen

Aufgrund einer leichten Konjunkturbelebung in den USA wird für 2013 ein weltweiter Anstieg der Umsätze mit Bau- und Forstmaschinen um etwa acht Prozent prognostiziert. Die Forstmaschinenmärkte weltweit sollen stabil bleiben, wobei die wachsende Nachfrage in den USA die Nachfrageschwäche in Europa weitgehend ausgleichen dürfte.

Finanzdienstleistungen

In dieser Sparte wird für das Geschäftsjahr 2013 ein auf Deere & Company entfallender Gewinn von etwa 500 Millionen US-Dollar erwartet. Das prognostizierte Wachstum basiert primär auf einem wachsenden Finanzierungsbestand und rückläufigen Forderungen aus der Ernteversicherung. Höhere Rückstellungen zur Deckung von Kreditrisiken, die wieder das frühere Niveau erreichen könnten, könnten das Ergebnis teilweise schmälern.

22.11.2012

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

John Deere Walldorf GmbH & Co. KG

John-Deere-Strasse 1
69190Walldorf
Deutschland

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