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John Deere setzt auf Virtual Reality in der Produktentwicklung

John Deere nutzt das Kompetenzzentrum Virtual Engineering (KVE) der Hochschule Mannheim für die Produktentwicklung. Das VR-Labor mit 5-Seiten-Cave beschleunigt Prozesse und vermeidet Prototypenkosten. Eine Public Private Partnership ermöglicht die gemeinsame Ressourcennutzung.

Effiziente Kooperation und Ressourcennutzung im VR-Labor

John Deere nutzt das Kompetenzzentrum Virtual Engineering (KVE) der Hochschule Mannheim für die Produktentwicklung und die Integration von Komponenten in bestehende Designs. Das Virtual Reality-Labor, das zu den modernsten in Europa zählt, verfügt über eine 5-Seiten-Cave für dreidimensionale Projektionen.

Die Darstellungen basieren auf der Software ProE, einem gängigen Programm in der Produktentwicklung. Die Anlage befindet sich in unmittelbarer Nähe des Mannheimer Traktorenwerks und umfasst rund 300 Quadratmeter. Das Land Baden-Württemberg ist Eigentümer der Einrichtung.

Die Investitionen in Hard- und Software teilen sich die Hochschule Mannheim und John Deere. Eine Vereinbarung zwischen den Partnern ermöglicht auch die Nutzung durch Dritte.

Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Mannheim im Rahmen einer „Public Private Partnership“ erweist sich für uns als kosteneffiziente Möglichkeit, neueste Technologie nutzen zu können, ohne selbst in großem Umfang investieren zu müssen. Die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und Infrastruktur erschließt eine neue Dimension bei der Integration von Wissenschaft und Anwendungspraxis. Sie stellt damit einen Meilenstein auf dem Wege zur Fabrik der Zukunft (Industrie 4.0) dar.

Dies erklärte Dr. Bernhard Haas, Senior Vice President bei John Deere und verantwortlich für die weltweite Traktorenplattform.

Vielseitige Anwendungsbereiche und Kostenvorteile durch VR

Das Kompetenzzentrum kann für verschiedene Anwendungen eingesetzt werden, darunter Produktentwicklung und Fabrikplanung. Die Virtual Reality-Technologie ermöglicht eine Beschleunigung von Entwicklungsprozessen und hilft, Kosten für den Prototypenbau zu vermeiden.

Wir können dieses Kompetenzzentrum für eine Vielzahl von Anwendungen nutzen, egal, ob für die Produktentwicklung oder die Fabrikplanung. Mit Hilfe der Virtual Reality lassen sich Entwicklungsprozesse ebenso beschleunigen wie Kosten für den Prototypenbau von vornherein vermeiden. Das ist vor allem für mittelständische Unternehmen interessant, die in solch komplexe Technik selbst nicht investieren können.

Dies betonte Paul Greif, Experte für digitale Fertigung bei John Deere.

17.12.2014

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

John Deere Walldorf GmbH & Co. KG

John-Deere-Strasse 1
69190Walldorf
Deutschland

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