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Kärcher und Global Nature Fund: Trinkwasserprojekte in Kolumbien und Afrika

Kärcher und der Global Nature Fund engagieren sich für sauberes Trinkwasser in Kolumbien und Afrika. Seit 2019 wurden Trinkwasserversorgungsanlagen gebaut, die bereits über 6.000 Menschen erreichen. Die Projekte umfassen Brunnenbau, Solarpumpen und Membran-Filtrationseinheiten.

Nachhaltige Trinkwasserversorgung in Kolumbien

In Zentralkolumbien ist der Global Nature Fund mit Unterstützung von Kärcher und dem Bundesentwicklungsministerium (BMZ) aktiv. Nach dem Bau von Pflanzenkläranlagen wurde die Trinkwasserversorgung für 800 Menschen in Bocas del Carare und auf der Insel Renacer im Río Magdalena umgesetzt. Dies umfasste die Sanierung und Erweiterung der bestehenden Versorgung in Bocas del Carare sowie den Neubau einer Infrastruktur auf der Insel Renacer.

Dafür wurden zwei Trinkwasserbrunnen gebohrt und mit solarbetriebenen Pumpen ausgestattet. Membran-Filtrationseinheiten sichern die Wasserqualität, und Rohrleitungen transportieren das Wasser in die Haushalte.

Hilfe zur Selbsthilfe durch lokale Wasservereinigungen

Um das Bewusstsein für den Wert von Trinkwasser zu schärfen, wurden alle angeschlossenen Haushalte mit Wasserzählern ausgestattet.

Im ersten Schritt dient das dazu, den Verbrauchern deutlich zu machen, wie hoch ihr Wasserverbrauch ist. Es war erfreulich zu sehen, wie schon nach wenigen Monaten der Testphase der Wasserverbrauch deutlich zurückging.

Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe wurden Mitarbeiter für die lokale Wasservereinigung Aquaductos Veredales geschult. Diese tritt als kommunaler Wasserversorger auf, wartet eigenverantwortlich die Infrastruktur und zieht Gebühren für das Wasser ein.

Brunnenbau in Burundi und der Elfenbeinküste

Auch in Afrika leiden ländliche Regionen unter mangelnder Trinkwasserversorgung. Kontaminiertes Wasser führt zu Krankheiten und Todesfällen, insbesondere bei Kleinkindern und geschwächten Personen. Die tägliche Wasserbeschaffung, oft Aufgabe von Frauen und Mädchen, erfordert lange Wege mit schweren Kanistern. Daher stand das Jahr 2019 auch hier im Zeichen der Trinkwasserversorgung.

In Burundi wurden mehrere Trinkwasserprojekte realisiert. Seit 2019 werden die rund 800 Einwohner der Gemeinde Gitaza am Tanganjika-See mit sauberem Trinkwasser versorgt. In der Elfenbeinküste konnte die lokale Partnerorganisation ADER (Action pour le Developpement et l´Encadrement Rural) mit Unterstützung von Kärcher in den Dörfern Doué 1, Doué 2 und Guefensso mehrere Brunnen und Trinkwasserpumpen instand setzen. Davon profitieren insgesamt 4.500 Personen in 480 Haushalten, die nun mit gesundheitlich unbedenklichem Grundwasser versorgt sind.

28.08.2020

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Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH

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