Regionale Herkunft und Qualitätssicherung
Die Nachfrage nach heimischen Christbäumen hat in den letzten Jahren zugenommen. Dies betonte Forstministerin Michaela Kaniber anlässlich des offiziellen Starts der bayerischen Christbaumsaison in Unterreit, Landkreis Mühldorf.
Aktuellen Angaben zufolge wählen inzwischen über 50 Prozent der Konsumenten einen Baum aus Bayern. Dieser Trend wird auf mehrere Vorteile zurückgeführt. Neben der Frische und hohen Qualität stärken bayerische Christbäume die regionale Wirtschaft, sichern Arbeitsplätze und reduzieren lange Transportwege.
Verbrauchern wird empfohlen, beim Kauf auf die Banderole des Vereins Bayerische Christbaumanbauer zu achten. Diese Kennzeichnung, die einen stilisierten Weihnachtsbaum und die Aufschrift „Bayerischer Christbaum“ trägt, garantiert die Frische und Herkunft des Baumes.
In Bayern werden jährlich etwa vier Millionen Christbäume abgesetzt, die überwiegend aus speziellen Kulturen stammen. Die Nordmanntanne ist mit einem Marktanteil von rund zwei Dritteln der meistverkaufte Baum, gefolgt von der Blaufichte. Qualität und Preise bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres, wobei der Meter Nordmanntanne zwischen 18 und 25 Euro kostet.
Auswirkungen des Klimawandels auf den Anbau
Der extreme Trockensommer des aktuellen Jahres hat noch keine unmittelbaren Auswirkungen auf die diesjährige Christbaumernte gezeigt. Experten erwarten, dass sich die Folgen, insbesondere durch Schäden an den Setzlingen, erst in einigen Jahren bemerkbar machen werden.
