Die Grüne Stadt

Mehr Grün in den Städten: Ein Beitrag zu Klima- und Umweltschutz

Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber fordert eine verstärkte Begrünung urbaner Räume. Sie betont die Bedeutung von Grünflächen für Klima- und Umweltschutz und hebt hervor, dass jeder Einzelne zum Klima- und Artenschutz beitragen kann.

Kaniber betont Rolle urbaner Grünflächen für Klima und Umwelt

Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat sich auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin für eine verstärkte Begrünung urbaner Räume eingesetzt. Sie betonte die Bedeutung von Grünflächen wie Parks, Alleen, begrünten Fassaden und Schrebergärten als aktiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, der über einen reinen Wohlfühlfaktor hinausgeht.

Eine umfassende grüne Infrastruktur wird als entscheidend für ein gesundes und lebensfreundliches Wohnen in zukünftigen Städten angesehen. Kaniber hob hervor, dass die Stadtbevölkerung erkennen müsse, dass jeder Einzelne zum Klima- und Artenschutz beitragen kann und diese Verantwortung nicht allein bei der Landwirtschaft liege.

Am Stand der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in der Bayernhalle werden in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesvereinigung Gartenbau vielfältige Möglichkeiten und konkrete Beispiele präsentiert, wie sich das Stadtklima durch grüne und blühende Pflanzen verbessern lässt. Bayern genießt in diesem Kontext einen guten Ruf für seine Expertise und Innovationskraft im Bereich des Grüns.

Der Bayerische Landesverband Gartenbau informiert und sensibilisiert seit über zehn Jahren die Öffentlichkeit über die Bedeutung von Grün. Er vereint dabei verschiedene Fachdisziplinen des Dienstleistungs-, Erwerbs- und Freizeitgartenbaus. Ergänzend dazu forscht die LWG an städtischem Grün und aktuellen Trends wie Urban Gardening.

18.01.2020

Zurück