Erfolgreiches Finale auf der Internationalen Gartenschau
Der Schülerwettbewerb der Landschaftsgärtner für allgemeinbildende Schulen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 ist beendet. Im Finale am 8. Juni auf der Internationalen Gartenschau (igs) in Hamburg setzte sich das Dreierteam des Gymnasiums Ernestinum aus Celle, Niedersachsen, durch. Rixta Bahr, Audrey Struck und Cara Ammann sicherten ihrer Schule damit die Umgestaltung des Schulhofes im Wert von 5.000 Euro.
Bereits 2012 hatten sich Schulen aus ganz Deutschland unter dem Motto „Bewegung + Begegnung = Unser Schulhof“ für den Kreativwettbewerb beworben, um sich für das Bundesfinale 2013 zu qualifizieren.
Landschaftsgärtnerische Aufgaben forderten die Teilnehmer
Das Siegerteam aus Celle behauptete sich gegen 32 Schülerinnen und Schüler von elf Schulen aus verschiedenen Bundesländern, darunter Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Bayern. Die Aufgaben umfassten Pflanzenkenntnisse, Vermessungsaufgaben, Holz- und Steinbearbeitung sowie Team- und Geschicklichkeitsprüfungen. Diese Vielfalt spiegelte die Anforderungen des Berufs des Landschaftsgärtners wider.
Wild-Apfel für die Zweit- und Drittplatzierten
Den zweiten Platz belegte die Geschwister-Scholl-Schule aus Blieskastel im Saarland. Das Team um Caroline Plinius, Kathi Sommer und Milena Adam erhält die Pflanzung des „Baum des Jahres 2013“, eines Wild-Apfels, auf ihrem Schulhof.
Auch die drittplatzierten Schülerinnen Lisa Loh, Clara Roßberg und Julia Korte von der Henry-Benrath-Schule in Friedberg, Hessen, sicherten sich die Pflanzung des „Baum des Jahres“. Der Wild-Apfel zählt zu den seltensten und stark gefährdeten Baumarten.
Finale im Rahmen der igs Hamburg
Die igs Hamburg bot den Rahmen für das Finale des alle zwei Jahre stattfindenden Schülerwettbewerbs. Direkt am „Haus der Landschaft“ und neben der „Welt der Bewegung“ zeigten die elf Teams vor Zuschauern ihr Können. Claus Kriegs, Prokurist der „internationale gartenschau hamburg 2013 gmbh“, dankte den Teilnehmern und betreuenden Lehrkräften für ihren Einsatz und überreichte die Urkunden.