Strategische Akquisition stärkt Kubotas Position
Die Kubota Corporation beabsichtigt die Übernahme der Rasenmäher-Sparte des italienischen Herstellers Officine BIEFFEBI (BFB) sowie dessen Tochterunternehmen Gianni Ferrari (GF). Gianni Ferrari soll dabei in eine neue, hundertprozentige Tochtergesellschaft der Kubota Holdings Europe B.V. überführt werden.
Diese neue Tochtergesellschaft wird den Namen Kubota Gianni Ferrari S.R.L. tragen. Mit ihrer Gründung erweitert Kubota die Produktpalette im Bereich der professionellen Rasen- und Grundstückspflege. Die Integration dieser Ressourcen in die Vertriebs-, Produktions- und Entwicklungsprozesse soll die Expansion dieses Geschäftsbereichs in Europa vorantreiben.
Stärkung im Segment der Frontmäher
Officine BIEFFEBI und Gianni Ferrari sind in Europa etabliert und gelten als Wegbereiter von Frontmähern mit zentralem Heckauswurf und integrierter Grasaufnahme. In diesem Segment ist die Nachfrage in den vergangenen Jahren gestiegen, insbesondere in Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien sowie weiteren westeuropäischen Ländern.
Kubota hat BFB und GF als Partner ausgewählt, um die Produktpalette der professionellen Rasen- und Grundstückspflege in Europa zu erweitern. Die Unternehmen verfügen über eigene Wettbewerbsvorteile und Produktreihen in verschiedenen Märkten, wodurch sich ihre Angebote ergänzen sollen, um den Geschäftsbereich zu stärken.
Ausbau von Entwicklung und Fertigung
Die aktuelle Produktpalette von Kubota verzeichnet in Europa Wachstum und Marktanteile. Mit der Gründung von Kubota Gianni Ferrari S.R.L. sollen die Möglichkeiten zur Entwicklung und Herstellung von Rasenpflegemaschinen, insbesondere im Bereich der Frontmäher mit zentraler Heckabsaugung, erweitert werden. Dieses Segment soll zudem vom bestehenden Vertriebs- und Händlernetz des Unternehmens profitieren.
Der Abschluss der Transaktion ist an bestimmte Bedingungen geknüpft, darunter die Zustimmung der italienischen Regierung. Diese behält sich das Recht vor, ausländische Direktinvestitionen und wirtschaftliche Transaktionen bei strategisch wichtigen italienischen Unternehmen zu begrenzen oder zu unterbinden.
