Landesgartenschau Ingolstadt: Positive Zwischenbilanz mit 175.000 Besuchern

Die Grüne Stadt

Die Landesgartenschau in Ingolstadt verzeichnet zur Halbzeit eine positive Besucherentwicklung. Seit der Eröffnung am 23. April haben 175.000 Besucher die Schau besucht, die aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden musste.

Erfolgreiches Konzept und hohe Besucherresonanz

Die Verschiebung und das Warten haben sich gelohnt. Diese Besucherzahlen sind ein Riesenerfolg für alle Beteiligten und zeigen, dass das Konzept ankommt.

Gerade an Wochenenden wird die Corona-bedingte Besuchergrenze von 8.000 Personen regelmäßig erreicht. Bei anhaltend gutem Wetter könnte sich die Besucherzahl bis zum Ende der Landesgartenschau am 3. Oktober noch mehr als verdoppeln. Die Gäste aus der Region und ganz Bayern nehmen das Natur- und Erholungsangebot an und lassen sich von den Ideen zu Garten, Landwirtschaft und Grünflächengestaltung inspirieren. Den Veranstaltern ist es gelungen, Erholungsräume zu schaffen, die zur Revitalisierung ökologischer Systeme beitragen und Bezüge zwischen Stadt und Natur hervorheben.

Ausstellungsbeiträge und nachhaltige Werte

Das Landwirtschaftsministerium präsentiert unter dem Motto „Zeit für Grün“ Anregungen und Wissenswertes für Gartenbesitzer, unter anderem zu pflegeintensiven und pflegeleichten Gartenbereichen. Die Forstverwaltung thematisiert unter dem Motto „Waldfaszination“ die Vielfalt des Waldes in der Region.

Die Landesgartenschau schafft bleibende Werte für die Bürger von Ingolstadt. Es wurden fast 600 Bäume gepflanzt, darunter eine Streuobstwiese. Zusammen mit Sträuchern, Stauden und Wiesenflächen entstand eine Frischluftschneise von fünf Hektar, die das Stadtklima verbessern soll. Insgesamt wurden rund 23 Hektar Grün- und Erholungsflächen geschaffen.

Finanzierung

Der Investitionshaushalt für die Baukosten beläuft sich auf rund 23,9 Millionen Euro. Die Förderung durch den Freistaat, die EU und die Städtebauförderung beträgt etwa sechs Millionen Euro. Die Stadt Ingolstadt beteiligt sich mit 17,9 Millionen Euro an den investiven Kosten.

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