Stärkere Regionalisierung: Neue Strukturen und Vorteile für den FGL
Zukünftig soll es in Hessen neben den bestehenden Regionen Süd- und Nordhessen einen zusätzlichen Regionalverband Mittelhessen geben. In Thüringen bleibt es aufgrund der geringeren Mitgliederzahl bei einem Verbund. Jede der vier Regionen wird durch einen eigenen Vorsitzenden im Fachverband vertreten.
Die Regionalisierung bietet eine große Chance, denn der Fachverband erhält so wieder die Möglichkeit, sich stärker mit den Mitgliedern und deren Wünschen vor Ort auseinanderzusetzen.
Dies erklärte Eiko Leitsch, Präsident des FGL Hessen-Thüringen. Er betonte, dass es dabei um Effizienz, Aktivität und die Selbstdarstellung der einzelnen Betriebe gehe. Die Dezentralisierung soll zudem die Netzwerkbildung fördern, engere Kontakte zu Auftraggebern, Kommunen und Politik ermöglichen, die Verantwortlichkeit vor Ort stärken, Wege für Mitgliedsbetriebe verkürzen und schnellere Entscheidungen herbeiführen.
Positive Resonanz und zukünftige Abstimmung über die Verbandsreform
Auf vier Regionalversammlungen in Kassel, Erfurt, Geisenheim und Alsfeld wurde der Vorschlag der Regionalisierung mit den Mitgliedern diskutiert. Die Resonanz war überwiegend positiv.
Insgesamt wurde der Vorschlag der Regionalisierung von den einzelnen Verbandsmitgliedern begrüßt. Wir erhoffen uns dadurch deutliche Impulse für ein noch stärkeres Image der GaLaBauer in Hessen und Thüringen, das durch engere Strukturen in den Regionen noch intensiver und entsprechend effizient als Verband auftritt und wahrgenommen wird.
Leitsch erwartet, dass die Umsetzung der Image- und PR-Kampagne der Landschaftsgärtner in den vier Regionen Nordhessen, Mittelhessen, Südhessen und Thüringen durch eine bessere Abstimmung mit den lokalen Interessen deutlich verbessert werden kann. Auch im Bereich der Weiterbildung werden durch die Regionalisierung neue Möglichkeiten gesehen. Der Verband hofft zudem, durch die Verlagerung der Strukturen in die Regionen mehr Betriebe für die Verbandsarbeit zu gewinnen. Über die Umsetzung der Regionalisierung soll auf der nächsten Mitgliederversammlung Mitte Februar 2009 in Kassel abgestimmt werden.
