Baden-Württembergische Landschaftsgärtner ermitteln Landesmeister

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Noel Weber und Ruben Soares sind die neuen Landesmeister der baden-württembergischen Landschaftsgärtner. Sie setzten sich in einem anspruchsvollen Wettbewerb durch und vertreten das Land 2025 bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin.

Spannender Wettbewerb fordert Teamwork und Präzision

Die baden-württembergischen Landschaftsgärtner haben ihre Landesmeister ermittelt. Die Wettbewerbsaufgabe, konzipiert von Landschaftsarchitekt Michael Epple aus Talheim, verlangte von den zwölf Teilnehmern sowohl fachliche Präzision als auch Teamwork. Als Sieger gingen Noel Weber von der Westenfelder Garten- und Landschaftsbau GmbH aus Eggenstein-Leopoldshafen und Ruben Soares von freiraum – Faszination Garten aus Gottmadingen hervor. Sie werden Baden-Württemberg im September 2025 bei den Deutschen Meisterschaften im Garten- und Landschaftsbau im Britzer Garten in Berlin vertreten.

Den zweiten Platz belegten Kilian Harter und Jan Hoog von Eugen Huber Garten- und Landschaftsbau aus Oberkirch-Haslach. Tim Huonker von Maute GmbH & Co. KG aus Albstadt-Lautlingen und Benjamin Straub von Biegert GmbH in Leingarten sicherten sich den dritten Platz.

Engagierte Unterstützung und beeindruckende Leistungen

Die Preisverleihung fand am Treffpunkt Grün auf der Landesgartenschau im Tal X zwischen Freudenstadt und Baiersbronn statt. Staatssekretärin Sabine Kurtz vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) und Albrecht Bühler, Vorstand Ausbildung und Fachkräftesicherung im Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e. V. (VGL), übernahmen die Ehrung.

Staatssekretärin Sabine Kurtz hob das Ausbildungsengagement der Garten- und Landschaftsbaubetriebe hervor, das angesichts des Fachkräftemangels von besonderer Bedeutung sei. Albrecht Bühler zeigte sich beeindruckt von der fachlichen Umsetzung und der Zusammenarbeit der sechs Zweier-Teams, die über sieben Stunden Arbeitszeit hinweg Höchstleistungen erbrachten.

Die Begeisterung sprang auch auf die Zuschauer und Fans über, welche die Teams vor allem am Nachmittag zahlreich anfeuerten.

Bühler dankte Staatssekretärin Kurtz für die Unterstützung des MLR im Bereich Aus- und Weiterbildung im Garten- und Landschaftsbau.

Detailreiche Gestaltung eines Familiengartens

Die gestellte landschaftsgärtnerische Aufgabe forderte ein hohes Maß an fachlichen Fähigkeiten. Nicht alle Teams konnten die zeitintensive Aufgabe vollständig abschließen. Es entstanden sechs kleine, jeweils 3 x 3 Meter große Familiengärten. Ein zentrales Element war ein handbossierter, einhäuptiger Natursteinquader aus rotem Sandstein. Dieser diente mit einer Holzauflage als Sitzgelegenheit und als überdachtes Depot für Spielzeug im angrenzenden Sandspielbereich.

Die Pflasterfläche aus Mosaikpflaster bot individuellen Gestaltungsspielraum und führte zu einer Sandsteinblockstufe, die den Hauseingang symbolisierte. Fünf Schrittplatten mussten im vorgegebenen Raster eingemessen und verlegt werden. Eine ruhige Rollrasenfläche bildete den Kontrast zu einer bienenfreundlichen Staudenfläche unter einem mehrstämmigen Ahorn, der als Schattenbaum fungierte.

Neben handwerklichen Fertigkeiten waren Kreativität, Standortwissen bei der Bepflanzung, Teamfähigkeit und mentale Belastbarkeit gefragt. Noel Weber und Ruben Soares zeigten sich im Wettbewerb souverän und sind damit für den Bundeswettbewerb in Berlin vorbereitet.

Alle sechs Wettbewerbsgärten können bis zum Ende der Landesgartenschau im Tal X bei den Schaugärten der Landschaftsgärtner in den „Forbachgärten“ besichtigt werden.

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