Fokus auf Nachwuchsgewinnung und Mitgliederentwicklung im Verband
Die Regionalversammlung der Landschaftsgärtner am Hochrhein Bodensee hat am 15. Dezember 2015 in Engen einen neuen Regionalvorstand gewählt. Ingo Schwehr, ein Garten- und Landschaftsbauunternehmer aus Engen, wurde zum neuen Regionalvorstand bestimmt. Seine Stellvertretung übernimmt Eva Eisenbarth von der Firma Gartenforum aus Konstanz.
Zukünftig werden Norgard Österle, Ausbilderin der Firma Schwehr, das Thema Ausbildung betreuen und Rolf Denzel, Garten- und Landschaftsbauer aus Singen, die Öffentlichkeitsarbeit verantworten.
Die Nachwuchsgewinnung stellt eine zentrale Aufgabe des Verbandes dar. Um dies zu fördern, wird der Beruf des Landschaftsgärtners auf verschiedenen Ausbildungsmessen, wie den JobDays in Singen, beworben.
Der Vorstand plant, weiterhin mit Projekten wie dem Azubi-Wettbewerb „Saisonale Gärten“ auf der Insel Mainau auf den Beruf aufmerksam zu machen und Nachwuchskräfte zu unterstützen. Dieser jährliche Wettbewerb ermöglicht Auszubildenden, die Organisation und Abwicklung einer Baustelle eigenständig zu erlernen.
Ein weiteres Ziel ist die Gewinnung qualifizierter Fachbetriebe aus der Region für eine Verbandsmitgliedschaft. Ingo Schwehr würdigte die Arbeit seines Vorgängers Michael Grimm:
Hier wurde in den letzten zehn Jahren schon einiges erreicht.
Grimm hatte in den letzten zehn Jahren die Mitgliederentwicklung gefördert. Aktuell sind 47 Fachbetriebe in der Region im Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. organisiert.
Schwehr betonte die zukünftige Ausrichtung:
Unser erklärtes Ziel ist es, den Organisationsgrad weiter zu erhöhen. Dabei achten wir aber ganz bewusst darauf, dass nur fachlich qualifizierte Betriebe aufgenommen werden.
Der neue Regionalvorstand Hochrhein Bodensee beabsichtigt, verstärkt auf die Dienstleistungen des Garten- und Landschaftsbaus hinzuweisen. Insbesondere im Kontext des Klimawandels sind Themen wie die Stadtbegrünung relevant für ein gesünderes Klima, wobei Landschaftsgärtner ihr Fachwissen einbringen können.

