Branchenverbände

Unterstützung für bayerische Gartenbaubetriebe bei Klimawandel und Biodiversität

Die bayerische Landwirtschaftsministerin Kaniber bekräftigt ihre Unterstützung für die Gartenbaubranche. Im Fokus stehen Herausforderungen durch Klimawandel und Biodiversität. Die Branche setzt bereits auf nachhaltige Konzepte und profitiert von technologischen Entwicklungen.

Herausforderungen und nachhaltige Ansätze im Gartenbau

Die bayerische Landwirtschaftsministerin Kaniber hat ihre Unterstützung für die Gartenbaubranche bekräftigt. Anlässlich des bevorstehenden Valentinstags traf sie sich mit Vertretern der gärtnerischen Fachverbände Bayerns. Im Fokus standen die Herausforderungen durch Klimawandel und Biodiversität, denen sich die Branche und die Gesellschaft stellen müssen.

Megathemen wie Klimawandel und Biodiversität stellen nicht nur die Gartenbaubranche, sondern die gesamte Gesellschaft vor Herausforderungen. Wir unterstützen die Grüne Branche dabei, sich beim Arbeiten und Wirtschaften darauf einzustellen.

Die bayerischen Erwerbsgärtner setzen bereits auf Konzepte wie den Einsatz torfreduzierter Blumenerden und den vorbeugenden Einsatz von Nützlingen im Anbau. Zudem tragen urbane Grünflächen und an den Klimawandel angepasste Bäume zur Kühlung von Städten bei und verbessern die Lebensqualität.

Technologische Entwicklungen und Beratungsangebote

Die Branche profitiert von zunehmender Automatisierung, Robotik und einem modernen Fuhr- oder Maschinenpark, der körperlich anstrengende Arbeiten erleichtert. Die Ministerin hob hervor, dass die Gartenbaubetriebe auch künftig unterstützt werden. Technikberater an den Ämtern stehen bei Fragen zur Energieeinsparung und -umstellung zur Seite, insbesondere angesichts der aktuellen Energiepreise. Auch bei Themen wie sparsamem Wassereinsatz und Förderprogrammen für Investitionen bietet die Fachberatung Unterstützung.

Erweiterung von Förderprogrammen

Zur Absicherung gegen die Auswirkungen des Klimawandels existiert bereits ein Sonderprogramm für Obst- und Weinbaubetriebe. Dieses ermöglicht die Beantragung von Förderungen für den Schutz vor Frost, Sturm oder Starkregen. Aktuell sind 25 Prozent der bayerischen Obst- und Weinanbaufläche durch dieses Programm abgesichert.

Es zeigt eindeutig, dass die Betriebe die Notwendigkeit des betrieblichen Risikomanagements erkannt haben. Der Klimawandel betrifft nicht nur Landwirte. Deshalb möchte ich das Programm im Rahmen der neuen GAP-Förderperiode ab 2023 deutlich ausweiten und für andere Bereiche öffnen. Die Planungen dazu laufen auf Hochtouren.

Die traditionellen Blumengrüße der Gartenbauverbände an die bayerische Landespolitik zum Valentinstag wurden auch in diesem Jahr überreicht. Die beteiligten Verbände sind der Bayerische Gärtnereiverband (BGV), der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern) und der Bund deutscher Baumschulen (BdB) Landesverband Bayern. Sie repräsentieren zusammen knapp 4.000 bayerische Unternehmen, die in den Bereichen Gemüse-, Zierpflanzen- und Gehölzproduktion, Pflanzenhandel, Friedhofsgärtnerei sowie Landschafts- und Sportplatzbau tätig sind.

11.02.2022

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