Eggebrecht Vierings Einfluss auf die Unternehmensentwicklung
Die Agria-Werke GmbH aus Möckmühl trauert um ihren langjährigen Geschäftsführer und Gesellschafter Eggebrecht Viering, der am 12. Januar 2019 im Alter von 73 Jahren verstarb.
Eggebrecht Viering, geboren am 20. Juni 1945, wuchs als Sohn des Geschäftsführers der Agria-Verkaufsgesellschaft Nord in Bad Gandersheim auf. Seine berufliche Laufbahn bei der Agria-Werke GmbH begann 1979 als Geschäftsführer, nachdem er zuvor verschiedene Stationen im In- und Ausland durchlaufen hatte.
Wirken und Unternehmensentwicklung
In den ersten Jahren seiner Tätigkeit führte Eggebrecht Viering das Unternehmen gemeinsam mit den Gründern Erwin Mächtel und Otto Göhler. In dieser Zeit war er maßgeblich an der Konzeption des Einachsers agria 3400 sowie an der technischen Weiterentwicklung der Produktion beteiligt.
Im Jahr 1992 erwarb Eggebrecht Viering im Rahmen eines Management-Buy-Outs die Mehrheit und schließlich alle Anteile des Unternehmens, als dieses sich Anfang der 1990er Jahre in einer Krise befand. Er strukturierte das Unternehmen erfolgreich um und legte dabei den Fokus auf Innovation und Vertrieb.
Aus den frei werdenden Flächen rund um die Agria-Werke GmbH entwickelte sich in den Folgejahren der heutige Agria-Industriepark mit rund fünfzig Mietern. Eggebrecht Viering trug mit seinem Engagement und seiner Weitsicht zur positiven Entwicklung des Unternehmens bei. Diese Eigenschaften setzte er auch in Branchengremien und bei ehrenamtlichen Tätigkeiten ein.
Nachfolge im Familienunternehmen
Die Nachfolge im Familienunternehmen ist durch seinen Sohn Julian Viering gesichert. Julian Viering, studierter Volkswirt, wurde im November 2018 zum Geschäftsführer ernannt. Zuvor war er bereits seit 2013 als Prokurist in verschiedenen Funktionen im Unternehmen tätig. Gemeinsam mit Geschäftsführer Klaus Mies führt Julian Viering die positive Entwicklung des Unternehmens fort.
