Die Grüne Stadt

Klimawandel und Stadtgrün: Strategien für den Garten- und Landschaftsbau

Ein Symposium der Baumschule Lorenz von Ehren beleuchtete Strategien für den Garten- und Landschaftsbau im Kontext des Klimawandels. Experten präsentierten innovative Ansätze und Planungstools, um städtische Grünflächen zukunftsfähig zu gestalten.

Symposium zu Klimawandel und urbanem Grün

Der Klimawandel und seine Auswirkungen auf städtische Grünflächen standen im Mittelpunkt des Symposiums der Baumschule Lorenz von Ehren. Unter dem Motto „Nicht wegen der Klimakatastrophe resignieren, sondern mit unseren Chancen agieren“, einem Zitat von Meteorologe Sven Plöger, versammelten sich rund 300 Gäste am 5. September 2019.

Bernhard von Ehren, geschäftsführender Gesellschafter der Baumschule Lorenz von Ehren, moderierte die Veranstaltung. Die Referenten präsentierten verschiedene Ansätze zum Thema „Grün und Klimawandel“.

Innovative Ansätze und Planungstools

Greenbox Landschaftsarchitekten stellte ihr Konzept des „Green Branding“ für urbane Räume vor. Prof. Mark Krieger, spezialisiert auf innovative Pflanzenverwendung, erläuterte die Beteiligung an der Gestaltung von Gärten und Parks – vom Konzept über die Begleitung des Unterhalts bis zur Entwicklung. Dabei wird das Potenzial von Pflanzen genutzt, um Räume dynamisch zu gestalten.

Das Unternehmen Green4cities präsentierte das Planungstool Greenpass. Diese Software ermöglicht es, die klimatischen Auswirkungen von Gebäuden und Pflanzen messbar und vergleichbar zu machen.

Meteorologe Sven Plöger sprach sich für einen Wandel im Lebensstil aus. Er betonte, dass das 1,5-Grad-Ziel erreichbar sei, wenn jeder Einzelne sein Handeln im Hinblick auf die Umwelt hinterfrage. Als Beispiel nannte er die Notwendigkeit, für kurze Wege nicht immer ein 3000 kg schweres Auto zu bewegen. Das Symposium schloss mit einem Get-together auf der Seeterrasse.

12.09.2019

Zurück