Die Grüne Stadt

„meinGrün“-App: Digitale Unterstützung bei der Grünflächensuche

Die „meinGrün“-App hilft Nutzern, passende Grünflächen in Dresden und Heidelberg zu finden. Eine Beta-Version steht zum Test bereit und bietet Informationen sowie Routenplanung für Erholung und Sport.

App-Funktionen und Testphase

Das Projekt „meinGrün“ entwickelt eine App, die Informationen zu öffentlich zugänglichen Grünflächen und den Wegen dorthin bereitstellt. Eine Vorab-Version dieser Anwendung steht nun in Dresden und Heidelberg zum Test zur Verfügung.

Städtische Grünflächen dienen unterschiedlichen Freizeitaktivitäten, von Erholung bis zu sportlichen Betätigungen. Die „meinGrün“-App soll Nutzern helfen, die passende Grünfläche in ihrer Umgebung zu finden und auch bisher unbekannte Areale zu entdecken. Die WebApp stellt hierfür relevante Informationen bereit und unterstützt bei der Auswahl.

Ein weiteres Merkmal der App ist die Routenplanung. Sie zeigt auf, wie ausgewählte Grünflächen über leise oder grüne Fuß- und Fahrradwege erreicht werden können. Die Inhalte der App basieren auf drei Umfragen, in denen Bürger zu ihrer Nutzung von Grünflächen und ihren Bedürfnissen hinsichtlich der Ausstattung befragt wurden.

Eine erste Testversion, die sogenannte Beta-Version, der „meinGrün“-App ist nun verfügbar. Interessierte Nutzer in Dresden und Heidelberg sind eingeladen, die Anwendung zu testen und somit zur Fehlererkennung und -behebung vor der endgültigen Veröffentlichung beizutragen.

Einführungsveranstaltungen finden am 17. Oktober in Dresden und am 26. Oktober in Heidelberg statt. Eine Teilnahme an diesen Terminen ist nicht zwingend erforderlich, um die App zu testen.

Hintergrund des Projekts

Das Projekt „meinGrün“ wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND gefördert. Diese Initiative konzentriert sich auf digitale, datenbasierte Anwendungen für die Mobilität 4.0.

Das Projektkonsortium setzt sich aus mehreren Institutionen zusammen: Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden leitet das Projekt. Weitere Partner sind das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, das Institut für Kartographie der Technischen Universität Dresden, das Heidelberg Institute for Geoinformation Technology der Universität Heidelberg, das Institut für Software-Entwicklung und EDV-Beratung in Karlsruhe sowie die Unternehmen urbanista in Hamburg und Terra Concordia in Berlin.

11.10.2019

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