Reform der IAKS-Strukturen und globale Ausrichtung
Die Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen e.V. (IAKS) lud am 27. Oktober 2009 ihre Mitglieder zur internationalen Versammlung in das Congress-Centrum Ost in Köln ein. Die Sitzung fand im Rahmen des Internationalen IAKS-Kongresses und der Fachmesse für Freiraum, Sport und Bäderbau (FSB) statt.
Die IAKS zählt rund 1000 Mitglieder, darunter Architekten und Ingenieure, Unternehmen, Verbände und Institutionen des internationalen Sportstättenbaus. Auf der Tagesordnung standen Berichte und Wahlen von Vorstand, Geschäftsführer und Rechnungsprüfern sowie die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an verdiente Mitglieder.
Angesichts zunehmender internationaler Projektaktivitäten und der Anpassung des Verbandes an veränderte ökonomische Rahmenbedingungen wurde eine Reform der Strukturen diskutiert und gebilligt.
Die IAKS hat in den letzten Jahren ihren Platz in der Welt der internationalen Sportwissenschaft erfolgreich neu definiert, sie hat einen Wandel und einen Erneuerungsprozess erlebt. Eine stärkere Internationalisierung wurde eingeleitet, dabei wurden neue Sektionen in Polen und Russland gegründet und Kontakte nach China geknüpft.
Dies erklärte der wiedergewählte Präsident Dr. Holthoff-Pförtner in seinem Bericht. Die Projektarbeit mit Institutionen wie dem Internationalen Olympischen Komitee, der FIBA, der UCI und der AIBA sowie die Kooperationsvereinbarung mit dem IPC trug maßgeblich zur Positionierung der IAKS bei.
Die IAKS hat sich zu einer Organisation entwickelt, die ihre gemeinnützigen Ziele verfolgt, sich aber den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des 21. Jahrhunderts anpasst. Ein Merkmal dieser Neuausrichtung ist die stärkere Orientierung an Dienstleistungen für Mitglieder und Partner.
Beispiele hierfür sind die Fachzeitschrift „sb“, die Kommunikation über einen E-Mail-Newsletter und die internationalen Architekturpreise von IOC, IPC und IAKS, die in diesem Jahr hohe Teilnahmerekorde verzeichneten. Die beschlossenen Veränderungen bei den Beitragsmodalitäten, die Entwicklungs- und Schwellenländer begünstigen, unterstreichen ebenfalls die weitere Internationalisierung der IAKS.