Optimale Bedingungen für den Oleander
Der Oleander (Nerium Oleander), bekannt aus südlichen Regionen, findet auch hierzulande als Kübelpflanze auf Balkonen und Terrassen Verwendung. Als immergrünes Hundsgiftgewächs kann er unter optimalen Bedingungen eine Höhe von bis zu vier Metern und eine Breite von bis zu drei Metern erreichen. Aufgrund seiner Giftigkeit ist das Tragen von Handschuhen bei Pflegearbeiten wie Umtopfen oder Beschneiden ratsam.
Standort und Wasserbedarf
Für eine reiche Blütenpracht benötigt der Oleander einen sehr sonnigen, wind- und regengeschützten Standort. Kühle und verregnete Sommer können die Blühfreude mindern. Da Oleander Flachwurzler sind, empfiehlt sich ein breites Pflanzgefäß. Die Größe des Topfes oder Kübels sollte mindestens fünf Zentimeter größer sein als der Wurzelballen. Das Umtopfen erfolgt üblicherweise im Frühjahr, ist aber notfalls auch im Herbst möglich.
Oleander hat einen hohen Wasserbedarf. Das Pflanzgefäß sollte daher mit einem Untersetzer ausgestattet sein, der überschüssiges Gießwasser auffängt und der Pflanze als Reserve dient. Direkter Wasserkontakt mit den Blüten sollte vermieden werden, um Fäulnis vorzubeugen.
Substratwahl für Oleander
Für das Eintopfen und Umpflanzen von Oleander eignen sich spezielle Substrate. Eine torfreduzierte Kübelpflanzenerde, wie die Kübelpflanzenerde Mediterran von Floragard, enthält beispielsweise mineralische Inhaltsstoffe und Tongranulat. Dies soll die Wasserversorgung und Belüftung der Wurzeln optimieren. Xylit trägt zur Strukturstabilität bei.
Durch die Zugabe von Dünger und fein abgesiebtem Grünschnittkompost wird die Nährstoffversorgung sichergestellt. Ein hohes Eigengewicht des Substrats kann zudem dazu beitragen, dass die Kübel bei Windstößen stabil stehen bleiben.
