Bei der „Wachsenden Wand“ handelt es sich um ein vertikales Begrünungssystem, das die Möglichkeiten zur Begrünung von Außen- und Innenwänden aufzeigt. Das System verbindet klar strukturierte Architektur mit blühender Abwechslung und fördert gleichzeitig die Gebäudekühlung sowie die Biodiversität. Die neue Bepflanzung umfasst unter anderem Storchschnabel, Taglilien und Purpurglöckchen, die durch ihre Anpassungsfähigkeit an klimatische Veränderungen überzeugen. Franz Gruber, Geschäftsführer der GARTEN TULLN: „Mit der Neugestaltung der Wachsenden Wand unterstreichen wir die Vorreiterrolle in der ökologischen Gestaltung und Pflege von Grünflächen und zeigen, wie innovative und nachhaltige Lösungen zur Klimaanpassung beitragen können.
Die ‚Wachsende Wand‘ ist ein Beispiel dafür, wie Klimawandelanpassung und ökologische Vielfalt gerade im urbanen Raum umgesetzt werden können.“ Die verschiedenen Bereiche der Wand bieten unterschiedlichen Pflanzenarten und Pflanzenformen Platz. Die Nordseite ist mit Stauden wie Storchschnabel und Bergenie sowie Kleingehölzen bepflanzt, während die Westseite Kletterpflanzen wie Pfeifenwinde und Waldreben beheimatet. „Diese Mischung schafft nicht nur eine optisch ansprechende Oberfläche, sondern bietet auch Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Ein neues System sorgt für einfache Düngung, eine nachhaltige Pflege der Pflanzen und reduziert den Instandhaltungsaufwand“, informiert Geschäftsführer Christian Oberbichler vom Gartenpartner Dachgrün GmbH.

