Umfassender Leitfaden für die erfolgreiche Umsetzung
Eine neue Broschüre mit dem Titel „Selbsterntegärten – so geht's“ des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) und des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) zeigt auf, wie Betreiber mit Selbsterntegärten eine Einkommensalternative entwickeln können. Die 112-seitige Publikation richtet sich an landwirtschaftliche oder gärtnerische Betriebe, Kommunen sowie Existenzgründer, die eine Selbsternte eigenständig einrichten möchten.
Der Leitfaden enthält Berichte von drei erfolgreichen Betrieben und bietet eine Anleitung zu verschiedenen Aspekten. Dazu gehören die Anbauplanung und Ausstattung, betriebswirtschaftliche Betrachtungen, Investitionen, Besteuerung sowie die Wahl der passenden Rechtsform. Alle Bereiche werden detailliert erläutert und durch Praxisbeispiele ergänzt.
Vorteile für Betriebe und Pächter im Überblick
Für Betriebe können Selbsterntegärten ein geregeltes Einkommen generieren, das unabhängig von Weltmarktpreisen und deren Schwankungen ist. Pächter der Gemüseparzellen sind oft Personen ohne eigenen Garten, die frisches Gemüse schätzen. Für viele Pächter ist dies auch eine Gelegenheit, Wissen über den Anbau zu erwerben, beispielsweise über Wachstumszyklen, Pflanzenpflege, Mulchen und Bewässerungstechniken. Dies kann zur Wertschätzung von Lebensmitteln beitragen.
Darüber hinaus tragen Gemüseparzellen zur regionalen Versorgung mit kostengünstigem Gemüse bei und können als Begegnungsorte dienen. Auch die Natur profitiert, da die vielfältig bepflanzten Parzellen die biologische Vielfalt fördern können.
Die kostenfreie Broschüre ist unter der Artikelnummer 7661 über den Medienservice der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), in der BZL und BZfE angesiedelt sind, erhältlich.
