Charta Zukunft Stadt und Grün gewinnt weitere Unterstützer

Die Grüne Stadt

Die „Charta Zukunft Stadt und Grün“ verzeichnet neue prominente Unterzeichner, darunter Albert Speer & Partner GmbH und Prof. Meinhard Miegel. Sie bekennen sich zu einer zukunftsgerechten Stadtentwicklung durch mehr lebendiges Grün, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.

Neue Partner stärken Initiative für urbanes Grün

Die Initiative „Charta Zukunft Stadt und Grün“ verzeichnet neue Unterzeichner. Die Albert Speer & Partner GmbH sowie Prof. Meinhard Miegel haben sich der Charta angeschlossen. Damit bekennen sie sich gemeinsam mit weiteren Unterstützern zu einer zukunftsgerechten Stadtentwicklung durch die Integration von mehr lebendigem Grün. Die Initiative betont die Notwendigkeit grüner Stadtstrukturen zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels und der Globalisierung.

„Mit der Albert Speer & Partner GmbH sowie dem renommierten Sozialwissenschaftler Prof. Meinhard Miegel konnten wir weitere prominente Mitstreiter für unsere Initiative gewinnen, die sich für mehr lebendiges Grün in unserem städtischen Umfeld aktiv einsetzen möchten.“

Dies erklärte BGL-Präsident August Forster. Seit ihrer Vorstellung Anfang Januar ist die Zahl der Unterstützer auf 37 Partner angewachsen.

Bedeutung von urbanem Grün

Prof. Dr. Meinhard Miegel, Sozialwissenschaftler, Publizist und Vorstandsvorsitzender von Denkwerk Zukunft - Stiftung kulturelle Erneuerung, unterzeichnete die Charta in Bonn. Er betonte die Rolle urbanen Grüns bei der Bewältigung von Klimawandel, demografischer Entwicklung und dem Wunsch nach mehr Lebensqualität in Städten.

„Das Potenzial von Stadtgrün kann sich am besten entfalten, wenn es Teil einer ganzheitlich angelegten, nachhaltigen Stadtentwicklung ist. Deshalb unterstütze ich die von BGL und Stiftung DIE GRÜNE STADT initiierte und von weiteren Akteuren mitgetragene Charta „Zukunft Stadt und Grün“ sowie die darin genannten Forderungen.“

Für die Albert Speer & Partner GmbH unterzeichnete Inhaber Prof. Albert Speer die Charta in Anwesenheit von BGL-Vizepräsident Eiko Leitsch und BGL-Referent Wolfgang Groß. Er hob hervor, dass städtisches Grün ein wesentlicher Bestandteil integrierter Stadtplanung sei.

„Den vielfältigen und sehr unterschiedlichen Herausforderungen der modernen Stadtplanung, in den Megacities der Welt wie in den wachsenden Großstädten hierzulande, in den ausgelaugten alten Industrieregionen wie in schrumpfenden ländlichen Siedlungen ist immer auch mit städtischem Grün zu begegnen. Gestaltung und Funktion städtischen Grüns sind wesentliche Teile integrierter Stadtplanung.“

Handlungsfelder der Charta

Die Charta benennt acht zentrale Wirkungs- und Handlungsfelder, in denen urbanes Grün Beiträge zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung leistet. Dazu gehören die Abmilderung der Folgen des Klimawandels, die Gesundheitsförderung und die Sicherung sozialer Funktionen. Weitere Aspekte sind die Steigerung der Standortqualität, der Schutz von Boden, Wasser und Luft sowie der Erhalt des Artenreichtums. Die Charta fördert zudem bau- und vegetationstechnische Forschung und die Schaffung gesetzlicher und fiskalischer Anreize.

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