Karbonathärte als Puffer und Mineralienlieferant im Teich
Sinkt die Karbonathärte, beispielsweise durch den Stoffwechsel von Algen und Bakterien oder durch Verdünnung mit Regenwasser, unter 5 °dH (Grad deutscher Härte), entstehen sowohl chemische als auch biologische Probleme im Teich. Die Karbonathärte fungiert zudem als Puffersystem für den pH-Wert, der die Menge an Säuren und Basen im Wasser angibt. Die pH-Skala ist logarithmisch aufgebaut, was bedeutet, dass bereits geringe Änderungen des pH-Werts gravierende Schwankungen im Säurehaushalt des Gartenteichs bewirken können. Ein pH-Wert von 6 weist beispielsweise zehnmal mehr Säuren auf als ein pH-Wert von 7. Zwischen pH 6 und 8 ist der Unterschied sogar hundertfach größer.
Bei einer ausreichend hohen Karbonathärte stellen die biochemischen Prozesse im Teich den idealen pH-Wert von 8,3 automatisch ein und halten ihn stabil. Ist die Karbonathärte hingegen zu niedrig, nehmen Mikroorganismen im Filter und Wasserpflanzen durch pH-Schwankungen und Mineralienmangel Schaden, was ihre gesunde Entwicklung beeinträchtigt. Die Karbonathärte lässt sich jedoch einfach messen.
Regelmäßige Kontrolle und gezielte Einstellung der Wasserwerte
Eine wöchentliche Überprüfung der Karbonathärte und des pH-Werts im Gartenteich ist empfehlenswert. Mit dem Mineralienmix OptiLake lassen sich beide Werte einstellen. Das Produkt erfüllt fünf Funktionen: Es hebt die Karbonathärte an und liefert diese bei Bedarf nach, stellt den pH-Wert auf 8,3 ein, entfernt Schwermetalle und fällt Huminsäuren aus.
Die Wirkung lässt sich mit der Klärung der Luft nach einem Sommergewitter vergleichen. Ein stabiler pH-Wert, eine gesicherte Karbonathärte und die Abwesenheit von Schwermetallen tragen dazu bei, den Teich wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dies fördert die Vermehrung von Zooplankton wie Wasserflöhen und Hüpferlingen, die Schwebealgen und schädliche Mikroorganismen aus dem Wasser filtern.
Eine Anwendung von OptiLake reicht in der Regel für eine gesamte Saison. Eine Dosierung von 100 Gramm pro 1.000 Liter (1 m³) Wasser erhöht die Karbonathärte um 2 °dH. Bei der Aufbereitung von Regenwasser, das keine Karbonathärte enthält, sind anfänglich 300 g/m³ erforderlich. Eine Überdosierung des Pflegemittels ist nicht möglich.
