Standort und Eigenschaften der Berg-Aster
Die Berg-Aster bevorzugt kalkhaltige Böden und ist in Deutschland vorwiegend im Süden sowie vereinzelt an den Oderhängen zu finden. Sie wächst dort meist in voller Sonne auf kargen, skelettreichen Böden, die einen hohen Anteil an Kies und Stein aufweisen.
Ihre späte Blütezeit macht die Berg-Aster zu einer wichtigen Nahrungsquelle für Insekten wie Bienen, Fliegen, Falter und Käfer. Als Korbblütler bietet sie Nektar und Pollen frei zugänglich an. Nach der Blüte entwickeln sich Samen mit einem Pappus, der die Windverbreitung unterstützt und eine gute Keimung an den Landeplätzen ermöglicht.
Verwendung und Pflege im Garten
Im Garten oder auf dem Südbalkon eignet sich die Berg-Aster gut für steinige Flächen. Die buschigen, etwa 50 Zentimeter hohen Horste können zur Vermehrung geteilt werden. Der optimale Zeitpunkt hierfür ist das zeitige Frühjahr. Im Herbst sollte die Pflanze nicht gestört werden, da sie empfindlich reagiert. Auch Neupflanzungen gelingen im Frühjahr besser.
Auf normalem Gartenboden wächst die Berg-Aster zwar üppiger, dies kann jedoch ihre Langlebigkeit beeinträchtigen. Sie eignet sich zudem für die Dachbegrünung, sofern das Substrat eine Mindesthöhe von etwa 30 Zentimetern aufweist. In allen Anwendungsbereichen bietet sie auch im Winter eine ansprechende Struktur. Wer späte Farbakzente im Garten setzen möchte, findet in der Berg-Aster eine geeignete Pflanze.
