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Sachsen stellt die Deutschen Meister im Garten- und Landschaftsbau 2025

Marc-Aurel Spalek und Lennard Weitzmann aus Sachsen sind die Deutschen Meister im Garten- und Landschaftsbau 2025. Sie qualifizierten sich damit für die Berufsweltmeisterschaft WorldSkills 2026 in Shanghai.

Erfolgreiche Qualifikation für die WorldSkills 2026

Die Deutschen Meister im Garten- und Landschaftsbau 2025 kommen aus Sachsen. Marc-Aurel Spalek und Lennard Weitzmann von der Wirth & Wiener GmbH aus Chemnitz setzten sich am 10. September 2025 im Britzer Garten gegen elf weitere Azubi-Teams durch und sicherten sich den ersten Platz.

Auf der historischen Mondjahr-Wiese, die anlässlich der Bundesgartenschau 1985 in Berlin entstand, traten die besten Nachwuchs-Landschaftsgärtner Deutschlands an. Nach zwei Wettbewerbstagen stand das Siegerteam fest. Mit diesem Erfolg qualifizierten sich Spalek und Weitzmann für die Berufsweltmeisterschaft WorldSkills 2026, die vom 22. bis 27. September 2026 in Shanghai stattfindet. Dort werden sie Deutschland im Skill „Landscape Gardening“ vertreten.

Die Gewinner aus Sachsen bereiten sich in den kommenden Monaten gemeinsam mit dem zweitplatzierten Team auf die WorldSkills vor. Das zweitplatzierte Team besteht aus Noel Weber von der Westenfelder Garten- und Landschaftsbau GmbH (Eggenstein-Leopoldshafen) und Ruben Soares von der Zufahl Faszination Garten GmbH & Co. KG (Gottmadingen), Baden-Württemberg. Die Zweitplatzierten werden mittrainiert, um im Falle einer Verletzung einspringen zu können.

Die Bronzemedaille errangen Jos van Schyndel von Benno Müller Garten- und Landschaftsbau (Xanten) und Josef van den Berg von Grütters GmbH (Sonsbeck) aus Nordrhein-Westfalen.

Wettbewerbsaufgabe: „Kleiner, grüner Berliner Hinterhof“

Die Wettbewerbsaufgabe, entworfen von Landschaftsarchitekt Michael Epple, forderte handwerkliches Können, Kreativität und Teamgeist von den 24 angehenden Fachkräften. Innerhalb von 15 Stunden verwandelten die zwölf Zweierteams, darunter drei Mixed-Teams, eine vier mal vier Meter große Fläche in einen „kleinen, grünen Berliner Hinterhof“.

Die Gestaltung des Miniaturgartens umfasste verschiedene berufliche Kompetenzen des Garten- und Landschaftsbaus. Dazu gehörte das Anlegen von Belagsflächen aus Natursteinpflaster mit Einfassungszeile und der Bau einer Sitzgelegenheit in Form einer Trockenmauer. Eine Spielecke mit Sandfläche, einem Holzpodest und zwei Findlingen als Spielsteine sowie einem schattenspendenden Baum war ebenfalls Teil des Plans. Die Findlinge und der Baum waren aus Gewichtsgründen bereits vorab in die Fläche eingebracht worden.

Der „kleine Berliner Hinterhof“ wurde durch Bodendecker, Stauden und Gräser ergänzt, die von den Teams gepflanzt werden mussten. Die Fugen des Natursteinpflasters wurden mit Sedum ausgefüllt. Die Aufgabe wurde durch das Aufstellen eines Sessels aus Palettenholz und das Anlegen einer kleinen Rasenfläche abgerundet.

Die Jury zeigte sich von den Leistungen der zukünftigen Fachkräfte überzeugt. Das Team aus Sachsen setzte sich schließlich mit seinem Ergebnis durch.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer 2025

  • Baden-Württemberg: Ruben Soares und Noel Weber
  • Bayern: Felix Stark und Paul Müller
  • Berlin und Brandenburg: Charlotte Risch und Maximilian Nitsch
  • Hamburg: Henri Schneider und Tom-Vincent Beyer
  • Hessen-Thüringen: Antonius Theil und Eike Weber 
  • Mecklenburg-Vorpommern: Finn Ihde und Leander Krüger 
  • Niedersachsen-Bremen: Tobias Bunke und Jule Meyer 
  • Nordrhein-Westfalen: Jos van Schyndel und Josef van den Berg
  • Rheinland-Pfalz und Saarland: Nils Hasenstab und Ben Ritsche
  • Sachsen: Lennard Weitzmann und Marc-Aurel Spalek
  • Sachsen-Anhalt: Paul Maurer und Janne Konstantin Nemitz 
  • Schleswig-Holstein: Ella Mainhardt und Phil Schneider

Siegerehrung und Würdigung der Leistungen

Die Siegerehrung wurde von Thomas Banzhaf, Vorsitzender des Ausbildungsförderwerks Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (AuGaLa) und Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL), sowie Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen des Landes Berlin, vorgenommen. Sie würdigten alle Teilnehmer für ihr Engagement und ihr Können, das den Ausbildungsstandard im Garten- und Landschaftsbau unterstreiche.

Die Leistungen, die wir heute sehen durften, verdienen größten Respekt. Unsere Nachwuchskräfte haben gezeigt, dass sie nicht nur technisch und handwerklich auf höchstem Niveau arbeiten, sondern auch Grün in die Städte bringen und somit die Zukunft mitgestalten können. Besonders beeindruckt hat mich, mit welcher Leidenschaft die jungen Frauen und Männer ihre Arbeiten umgesetzt haben. Darauf kann die gesamte Branche stolz sein. Ich möchte deshalb allen Teilnehmenden des Cups meinen Glückwunsch aussprechen. Sie alle haben heute bewiesen, dass Sie hervorragende Vertreterinnen und Vertreter unseres Berufsstandes sind – und eine Zukunft, auf die wir wortwörtlich bauen können. Ein besonderer Dank gilt auch unserer Expertenjury, die mit ihrem Einsatz und ihrer Expertise wieder einmal maßgeblich zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen hat.

Die Jury, unter der Leitung von Sprecher Ludger Plaßmann, setzte sich aus Betriebsinhabern und Ausbildern aus verschiedenen Landesverbänden zusammen. Sie begleitete die Entstehung der Wettbewerbsgärten, prüfte die Arbeiten nach anerkannten Regeln der Technik und ermittelte die Platzierungen.

Der Landschaftsgärtner-Cup 2025 wurde von Partnern der grünen Branche unterstützt.

12.09.2025

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