Regionale Unterschiede bei Ein- und Zweifamilienhäusern
Besonders deutlich verteuerten sich Ein- und Zweifamilienhäuser im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal. In den sieben größten Metropolen – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf – stiegen die Häuserpreise um 12,1 Prozent. Auch in ländlichen Regionen war ein kräftiger Preisanstieg zu verzeichnen: In dünn besiedelten ländlichen Kreisen erhöhten sich die Preise um 11,0 Prozent, in dichter besiedelten ländlichen Kreisen um 9,8 Prozent. In städtischen Kreisen stiegen die Häuserpreise im Jahresvergleich um 7,0 Prozent.
Preisentwicklung bei Eigentumswohnungen
Eigentumswohnungen verteuerten sich ebenfalls sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten, wenngleich der Anstieg etwas moderater ausfiel als bei Häusern. Die stärkste Preissteigerung für Eigentumswohnungen wurde in dichter besiedelten ländlichen Kreisen mit 8,9 Prozent beobachtet. Den geringsten Anstieg verzeichneten städtische Kreise mit 5,7 Prozent.
Revision des Häuserpreisindex
Im Zuge der aktuellen Veröffentlichung wurde das Ergebnis des dritten Quartals 2020 für den bundesweiten Häuserpreisindex revidiert. Die Veränderungsrate zum Vorjahresquartal wurde um 0,1 Prozentpunkte von ursprünglich 7,8 Prozent auf 7,9 Prozent korrigiert. In spezifischen Fällen, wie beispielsweise bei Häusern in Metropolen, fielen die Revisionsdifferenzen teilweise höher aus. Diese regelmäßigen Revisionen dienen dazu, nachträglich gemeldete Transaktionsdaten in die Berechnung einzubeziehen.