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Politik und GaLaBau im Dialog: Chancen und Risiken der Branche

Reinhold Pix (MdL) besuchte Garten- und Landschaftsbaubetriebe, um Einblicke in die Branche zu gewinnen. Dabei wurden Herausforderungen wie Klimawandel und die Notwendigkeit politischer Unterstützung diskutiert. Auch Fördermöglichkeiten und fiskalische Anreize für Dach- und Fassadenbegrünungen waren Thema.

Grün in der Stadt: Klimawandel und Biodiversität als zentrale Themen

Stefan Brandhorst, Geschäftsführer der Vertiko GmbH, betonte die Rolle des Garten- und Landschaftsbaus bei der Bewältigung des Klimawandels und der steigenden Nachfrage nach städtischem Grün. Er wies auf die Notwendigkeit politischer Unterstützung hin. Reinhold Pix (MdL) ergänzte, dass Fassaden- und Dachbegrünungen, die in der vorherigen Legislaturperiode in der Landesbauordnung verankert wurden, einen Beitrag zur Verbesserung des Mikro- und Stadtklimas leisten können. Er forderte weitere Schritte zur Erleichterung der Umsetzung und den Erhalt sowie Ausbau von Grünflächen in Städten.

Eine grünere Stadt bietet diverse Vorteile: Sie schützt vor Hitze, bindet Feinstaub, wandelt CO2 in Sauerstoff um und beeinflusst die Gesundheit von Mensch und Tier positiv. Auch die soziale Funktion von Parkanlagen als Begegnungs- und Aufenthaltsorte ist für die Attraktivität einer Stadt von Bedeutung.

Fördermöglichkeiten und fiskalische Anreize für mehr Grün

„Deshalb darf Nachverdichtung unter keinen Umständen zu Lasten von Grün- und Freiflächen gehen und es müssen definitiv mehr Gelder in die Pflege und Unterhaltung öffentlicher Grünanlagen fließen."

Dies erklärte Reiner Bierig und forderte, Städte und Kommunen umfassend über die 50 Millionen Euro umfassenden Fördermöglichkeiten des Bundes für „Grün-Investitionen“ zu informieren. Er schlug zudem fiskalische Anreize für Gewerbe und Privathaushalte vor, um Dach- und Fassadenbegrünungen zu fördern. Oliver Senn, Betriebsleiter und Prokurist bei flor-design, hob hervor, dass Dach- und Fassadenbegrünungen auch neue Lebensräume für Insekten schaffen können, selbst in dicht besiedelten Gebieten.

15.11.2017

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