Umfassende Baumaßnahmen und Effizienzsteigerung am Standort Tirschenreuth
Die Werkserweiterung umfasst zahlreiche Neu- und Umbaumaßnahmen auf dem Werksgelände. Dazu gehören der Bau eines neuen, 12.600 Quadratmeter großen Logistikzentrums sowie die Einrichtung eines weiteren Taktbandes und zusätzlicher Montageplätze. Das Bandagenwerk wird um 3.600 Quadratmeter erweitert. Des Weiteren ist der Bau einer zweiten Dauerteststrecke zur Erprobung von Prototypen vorgesehen. Auch das Ersatzteillager wird vergrößert und eine 2.000 Quadratmeter große Halle für Schulungen errichtet.
Nach Abschluss der Umbauten und Erweiterungsarbeiten wird HAMM über Kapazitäten zur Herstellung von bis zu 12.000 Walzen pro Jahr verfügen. Die Werkserweiterung ist zudem mit einer Effizienzsteigerung in der Produktion verbunden. Das Unternehmen strebt an, als Technologieführer seine Premium-Walzen weiterhin unter optimalen Bedingungen herzustellen.
Wir haben alle Prozesse unter die Lupe genommen und kritisch hinterfragt. Mit den Optimierungen stellen wir jetzt die Weichen, um auch in Zukunft Top-Qualität wirtschaftlich zu produzieren.
erklärt Dr. Stefan Klumpp, Vorstand Technik bei HAMM.
Rekordumsatz bestätigt die Notwendigkeit der Investitionsstrategie
Die Notwendigkeit der Kapazitätserweiterung wird durch die aktuellen Geschäftsergebnisse untermauert. Im März 2017 verzeichnete HAMM den höchsten monatlichen Umsatz in der Firmengeschichte. Diese positiven Zahlen sind das Ergebnis einer konsequenten Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse und eines Ausbaus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung in den vergangenen Jahren.
Um der Bauwirtschaft auch in Zukunft hochwertige Verdichtungsgeräte zeitnah und entsprechend der stetig steigenden Nachfrage liefern zu können, war die Werkserweiterung für uns die logische Reaktion. Damit haben wir das Fundament für eine weitere positive Entwicklung unseres Unternehmens gelegt.
sagt der kaufmännische Vorstand Reinhold Baisch.
